Dortmund – OB Thomas Westphal: Entscheidung des OVG in Sachsen ist nicht nachvollziehbar

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-Dortmund-Aktuell-Dortmund – Vor dem Hintergrund der Ereignisse anlässlich der „Querdenker“-Demonstration am Wochenende in Leipzig kritisiert Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal die Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichts (Bautzen), die Veranstaltung in der Leipziger Innenstadt stattfinden zu lassen.

„Das Versammlungsrecht ist zu Recht ein hohes Gut. Aber es ist angesichts der aktuellen Infektionslage völlig inakzeptabel und unverständlich, tausenden von Menschen zu gestatten, auf engstem Raum zusammenzukommen. Zumal mit der Fläche an der Messe Leipzig ein alternativer Raum für die Demonstration vorgeschlagen wurde.“ Dieser Platz wäre ein Kompromiss im Sinne Aller gewesen. „Die Veranstalter hätten eine Demonstration unter den Bedingungen des Infektionsschutzes und mit Abstand ohne Frage dort durchführen können.“

„Unabhängig vom Veranstaltungsort ist es allerdings schwer erträglich“, so Westphal, „dass sich tausende unter den Demonstranten nicht an Infektionsschutz und Abstandsregeln halten. Das ist ein Hohn für alle Bürgerinnen und Bürger, die den Regeln folgen und alles für sich und in ihren Familien tun, dass wir der Pandemie wirksam entgegentreten.“

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)