Dortmund – Weltkriegsbomben: Sondierung am Hiltropwall beginnt

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dortmund -Dortmund – Weltkriegsbomben: Mit den Sondierungsarbeiten zum letzten noch zu untersuchenden Bombenverdachtspunkt (BVP) kann nun begonnen werden.

Dieser Punkt liegt am Hiltropwall auf Höhe vom Platz der Alten Synagoge. Dort wurden in den letzten Wochen Vorarbeiten geleistet, damit der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg nun sondieren kann. Verschiedenste Rohre und Leitungen mussten freigelegt werden, um nun nachzuschauen, ob sich möglicherweise ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde befindet.

Durch die am Mittwoch, 11. Dezember, startende Sondierung, muss eine weitere Spur auf dem Hiltropwall in Richtung Hauptbahnhof gesperrt werden, sodass der Verkehr in dieser Fahrtrichtung dann nur auf einer Spur möglich ist. Nach dem Ende der Sondierung wird nach Möglichkeit die zweite Fahrspur wieder geöffnet – hierzu muss allerdings die Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes abgewartet werden. Ein Ergebnis der Sondierung wird in der nächsten Woche erwartet.

Am 12. Januar werden im Klinikviertel bislang drei Bombenverdachtspunkte freigelegt und bei positivem Befund entschärft. Dies hat zur Folge, dass das Gebiet großräumig evakuiert werden muss, einschließlich der sich dort befindenden Krankenhäuser. Um planerische Energien zu bündeln und Kosten für etwaige spätere Entschärfungen zu reduzieren, wurden in Vorbereitung für die anstehende Evakuierung und Entschärfung noch weitere Bombenverdachtspunkte sondiert.

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)