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Dortmund – Wissensmanagement 4.0: Die Stadt Dortmund stellt sich dem demographischen Wandel

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dortmund -Dortmund – Die Notwendigkeit, Wissen zu managen, wird künftig eine tragende Rolle für die Stadt Dortmund spielen: Der demographische Wandel und der Fachkräftemangel sind bereits jetzt spürbar. In absehbarer Zeit wird das dazu führen, dass über 4.500 langjährige und erfahrene Beschäftigte in den nächsten 15 Jahren die Dortmunder Verwaltung aus Altersgründen verlassen werden. Dementsprechend ist es jetzt notwendig zu handeln, um Wissen zu sichern und dem drohenden Wissensverlust entgegenzuwirken.

Auch die Digitalisierung verändert die Gesellschaft und macht vor der Verwaltung nicht halt. Die Stadt Dortmund steht mit den Anforderungen der Digitalisierung, wie beispielsweise der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, vor einer großen Herausforderung. Aus diesem Grund wurde am 15.11.2018 vom Rat der Stadt Dortmund der Masterplan „Digitale Verwaltung – Arbeiten 4.0“ beschlossen.

Ein Themenfeld des Masterplans „Digitale Verwaltung – Arbeiten 4.0“ behandelt die Digitalisierung unter den Aspekten der Ausbildung, Qualifizierung, Führung und dem Wissensmanagement.

„Die Stadt Dortmund stellt sich in und für die Zeit des demographischen Wandels als moderne und attraktive Arbeitgeberin auf. Auch hier ist es besonders wichtig, ein adäquates Wissensmanagement zu installieren, um zukünftigen Herausforderungen standhalten zu können und am Puls der Zeit zu sein“, so Christian Uhr, Personal- und Organisationsdezernent der Stadt Dortmund. „Damit die Stadt Dortmund auch in Zukunft handlungsfähig bleibt, ist ein modernes gesamtstädtisches Wissensmanagement zu etablieren, um das Wissen von Beschäftigten zu sichern, zu erweitert, bestmöglich zu nutzen und weitergegeben zu können“, so Uhr weiter.

„Ein wichtiger Schritt ist bereits, das Wissen flächendeckend als wichtig(st)e Ressource anzuerkennen“, erklärt Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr. Zukünftig werden Beschäftigte der Stadt Dortmund digitale und analoge Möglichkeiten haben, um sich im Sinne einer Qualitätssicherung und Kundenorientierung stetig verbessern zu können. Hierbei sollen Beschäftigte organisations- und hierarchieunabhängig ihr Fakten- und Erfahrungswissen im Rahmen von persönlichen Begegnungen zu bestimmten Themenfeldern und digitaler Wissensspeicherung untereinander teilen können, sodass ein Wissensverlust vermieden wird.

Die im Konzept aufgezeigten Strategien und Maßnahmen werden unter anderem auch in den frisch bezogenen Räumlichkeiten des Zentrums für Ausbildung und Kompetenzen umgesetzt, welches am 23.4.2020 offiziell eröffnet wird. „Bereits unsere Auszubildenden werden an das Thema der Wissenssicherung herangeführt und werden unter der Anleitung von erfahrenen Beschäftigten Fachbereiche mit Projektarbeiten in der Umsetzung des Wissensmanagements unterstützen“, so Stadtrat Uhr.

Der Verwaltungsvorstand sprach sich auf seiner letzten Sitzung für die geplanten Maßnahmen zur Umsetzung eines Wissensmanagements bei der Stadt Dortmund aus.

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)

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