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Düsseldorf – Jugendfreizeiteinrichtung wird neu gebaut – Einrichtung des Jugendamtes zieht von der Lüderitzstraße zur Theodor-Litt-Straße

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-Düsseldorf-Aktuell-Düsseldorf – Die in die Jahre gekommene Jugendfreizeiteinrichtung Lüderitzstraße wird durch einen Neubau am Schulstandort Theodor-Litt-Straße, nur wenige hundert Meter vom jetzigen Standort entfernt, ersetzt.

Der Jugendhilfeausschuss fasste am Dienstag, 29. Mai, den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf 3,27 Millionen Euro. Östlich des derzeit im Bau befindlichen Erweiterungsbaus des Gymnasiums Koblenzer Straße entsteht der Neubau mit rund 500 Quadratmetern Nutzfläche.

Der Rat muss im Juni den endgültigen Beschluss fassen. Soweit ein Baubeginn im 1. Quartal 2019 realisiert werden kann, ist mit einer Betriebsaufnahme im 1. Halbjahr 2020 zu rechnen. Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkhard Hintzsche sagt: „Mit dem Ersatzneubau sorgen wir für eine notwendige und bedarfsgerechte Sicherstellung und Weiterentwicklung des Angebotes für Kinder und Jugendliche im Einzugsgebiet. Die Nutzungsflexibilität der Einrichtung ermöglicht darüber hinaus ein kommunikatives Miteinander der unterschiedlichsten Personengruppen.“

Flexibles Raumkonzept
Die neue Jugendfreizeitstätte soll flexibel genutzt werden können. Drei Raummodule im Erdgeschoss bilden das Herzstück und können durch mobile Trennwände variabel kombiniert werden. Als Basisnutzung befindet sich in einem der Module das Café, die verbleibenden Module können entweder zugeschaltet – beispielsweise bei Veranstaltungen – oder als separate Gruppenräume genutzt werden. Um die Module gruppieren sich an der Nordseite ein Büro, ein Sanitärbereich und eine Küche mit Theke zum Café. Im Erdgeschoss ist außerdem ein Proberaum für Bands vorhanden, der unabhängig von einer Nutzung der anderen Bereich betrieben werden kann.

Im Obergeschoss entstehen ein Fitnessbereich und ein Bewegungsraum, ein Büro, ein Gruppenraum mit Pantryküche und ein Lagerraum. Ein rollstuhlgerechtes-WC wird auf allen Ebenen vorgehalten, so dass die Nutzungsunabhängigkeit auch barrierefrei möglich ist.

Für den Neubau sollen Fördermittel aus dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) akquiriert werden. Die Förderquote beträgt bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Das Projekt ist Teil des integrierten Handlungskonzeptes „Garath 2.0 – den Wandel gestalten“.

Pädagogisches Konzept
Die inhaltliche Arbeit mit ihrer sport- und stadtteilorientierten Ausrichtung wird die im Einzugsgebiet lebenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 6 bis 27 Jahren sowie deren Familien mit bedarfsgerechten Angeboten versorgen. Schwerpunktmäßig wird die Altersgruppe der 10- bis 20-Jährigen (Hauptzielgruppe) mit pädagogischen Angeboten versorgt. Es wird mit rund 120 Besucherinnen und Besuchern gerechnet, die die unterschiedlichsten Angebote in der Einrichtung täglich wahrnehmen werden. Ein Angebot der Raumüberlassung (Fremdnutzung) an Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger aus Garath, Urdenbach und Benrath ist ebenfalls Bestandteil des Konzepts.

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Text: Michael Bergmann

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