Kreis Viersen – Krisenstab des Kreises Viersen bereitet sich auf mögliche Corona-Fälle vor

Einsatzbereitschaft rund um die Uhr.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutschland - News - Kreis Viersen -Kreis Viersen – Im Krisenstab des Kreises Viersen haben Fachleute sich am Freitag auf den möglichen Ernstfall vorbereitet, dass das Corona-Virus auch im Kreisgebiet auftritt.

Im Krisenstab sind Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamtes, des Amtes für Bevölkerungsschutz, des Ordnungsamtes, der Feuerwehren, der Polizei und des Rettungsdienstes. Er wird von Dezernentin Katarina Esser geleitet. Zurzeit (Stand: Freitag, 28. Februar 2020, 14 Uhr) gibt es keine begründeten Verdachtsfälle im Kreisgebiet. Aktuell gibt es drei gemeldete Personen, die in Kontakt mit einer erkrankten Person standen. Diesen Hinweisen geht der Kreis Viersen nach.

Bei der Eingruppierung verwendet der Kreis Viersen die offizielle Einteilung des Robert-Koch-Instituts: Bei Verdachtsfällen handelt es sich lediglich um eine Vermutung des Patienten, er könne mit dem Virus infiziert sein. Diese Fälle werden den Behörden nicht gemeldet. Bei begründeten Verdachtsfällen hat der Patient Krankheitssymptome und Kontakt zu möglichen erkrankten Personen gehabt. Diese Fälle werden dem Kreis gemeldet. Sobald der Test auf das Corona-Virus positiv ausgefallen ist, spricht man von einem nachgewiesen Fall. Er wird dem Kreisgesundheitsamt gemeldet.
Nicht in jedem Fall, in dem Mitarbeiter des Rettungsdienstes Schutzkleidung tragen, muss es sich um einen Verdacht auf Infektion mit dem Corona-Virus handeln. Aus Arbeitsschutzgründen legen die Rettungskräfte bei Verdacht auf jegliche Infektionen diese Kleidung an.

Der wichtigste Schutz gegen eine Infektion ist es, sich regelmäßig gründlich die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu niesen und zu husten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. Schon bei einem Abstand von zwei Metern ist das Übertragungsrisiko durch Husten oder Niesen sehr gering. Diese Maßnahmen sind auch der beste Schutz gegen die herkömmliche Grippe. Das Kreisgesundheitsamt empfiehlt auch jetzt noch eine Impfung gegen die herkömmliche Grippe, die nach den Karnevalstagen besonders häufig auftritt.

Um auf mögliche Fälle schnell reagieren zu können, ist der Krisenstab rund um die Uhr einsatzfähig. Er steht auch in engem Kontakt mit den Nachbarkommunen und der Bezirksregierung Düsseldorf.
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