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Stadt Herzogenrath – Coronavirus und Gesellschaft: Kommunaler Rettungsschirm für Vereine in Herzogenrath

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Herzogenrath -Stadt Herzogenrath – Coronavirus und Gesellschaft: Rat und der Verwaltung der Stadt Herzogenrath sehen aufgrund der Corona-Pandemie die dringende Notwendigkeit, die Herzogenrather Vereine intensiv ideell und finanziell zu unterstützen. Das ist der einmütige fraktionsübergreifende Tenor der Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss in dieser Woche.

Sportvereine, Maigesellschaften, Kulturschaffende Vereine und Vereine der Heimat- und Brauchtumspflege sowie soziale Institutionen sind durch die Corona-Krise besonders betroffen. Vereinsleben findet derzeit nicht mehr statt und absehbar nur eingeschränkt. Veranstaltungen müssen abgesagt werden. „Wir benötigen in der Corona-Krise dringend einen kommunalen Rettungsschirm für unsere Vereine und Institutionen, um unser gesellschaftliches Leben aufrecht zu erhalten und ein Vereinssterben zu verhindern“, erläutert der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Hubert Philippengracht und erklärt weiter, dass erste Hilferufe bei Politik und Verwaltung angekommen sind.

Zwar werden derzeit viele Hilfsprogramme des Bundes und des Landes aufgelegt. Für die zahlreichen ehrenamtlichen Vereinsfunktionäre ist es jedoch oft sehr schwierig, den Überblick zu behalten und das richtige Förderprogramm zu finden. Darüber hinaus sind derzeit zahlreiche Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Krise zu klären.

Hier möchte die Stadt Herzogenrath unterstützen und mit Rat und Tat den Vereinen zur Seite stehen. „Wir werden dies innerhalb der Verwaltung bündeln und haben dafür auch die zentrale mail-adresse: vereinshilfe@herzogenrath.de eingerichtet. Nadine Schwartz, Kultur- und Veranstaltungsmanagerin der Stadt, bestens vernetzt in der Vereinswelt, wird hierfür als erste Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen (Rufnummer 02406 / 83-312) und die Hilfe koordinieren.“

Darüber hinaus wird die Verwaltung prüfen, ob im Rahmen eines kommunalen Rettungsschirmes die Stadt die Vereine auch finanziell unterstützen kann und muss. Die Soforthilfen des Landes sehen in der Regel nur eine anteilige Unterstützung vor. Die Stadt wird prüfen, ob ergänzende Hilfen gewährt werden können, um weitere finanzielle Belastungen zu reduzieren. „Wir werden den Vereinen keine zusätzlichen Antragsverfahren antragen, sondern die Unterlagen/Anträge der Landesförderprogramme nutzen. Bei Antragstellung prüft die Stadt ergänzende kommunale Hilfsmöglichkeiten“ so Philippengracht.

Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Sportvereine nur noch bis zum 15. Mai eine Soforthilfe beim Landessportbund NRW beantragen können. Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe ist ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte.

Wegen der Besonderheiten und der Detailkenntnisse des Vereinssports wurde zwischen Verwaltung und Stadtsportverband abgestimmt, dass der Geschäftsführer des Stadtsportverbandes, Manfred Borgs, ab sofort zur Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung zur Verfügung steht. Er ist unter der e-mail-adresse soforthilfe@stadtsport-herzogenrath.com und der Rufnummer 0160/97374527 zu erreichen. „Als Stadtsportverband ist es selbstverständlich, dass wir unseren Vereinen in dieser schwierigen Situation helfen“ so Borgs.

Philippengracht weist darauf hin, dass auf Landesebene derzeit ein Hilfsprogramm ebenfalls für die Brauchtums-, Heimat-, und Traditionsvereine erarbeitet wird. Sobald hierzu weitere Informationen vorliegen, erfolgt hierzu ebenfalls eine Information durch die Verwaltung.

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Stadt Herzogenrath
Rathausplatz 1
52134 Herzogenrath

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