Stadt Leverkusen – Inzidenzzahl über dem Schwellenwert: Kunstnacht wird abgesagt

Deutsches Tageblatt - News aus Leverkusen -Stadt Leverkusen – Am Montag wurde in Abstimmung mit der Krisenstabsleitung, dem Gesundheitsamt und dem Kulturdezernenten die Entscheidung getroffen, die Kunstnacht kurzfristig abzusagen.
Wie auch in anderen Großstädten steigt die Zahl der Infizierten in Leverkusen aktuell an und liegt seit Freitag, 2. Oktober 2020, bei einer Sieben-Tage-Inzidenzzahl von über 35 pro 100.000 Einwohner (aktuell: 38,5).

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, die seit dem 1. Oktober gilt, schreibt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 35 das Einleiten strengerer Maßnahmen vor. Dies gilt z.B. für die Beschränkung der Teilnehmerzahl privater Feiern außerhalb von Privatwohnungen auf maximal 50. Angesichts der momentanen Entwicklung der Infektionszahlen wurde daher die Entscheidung getroffen, die Kunstnacht aus Gründen des Infektionsschutzes abzusagen.

Für die Kunstnacht war bereits im Vorfeld ein Hygienekonzept erstellt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt worden, um allen Besucherinnen und Besuchern den Kunstgenuss bei einem gleichzeitigen größtmöglichen Maß an Sicherheit bieten zu können. Angesichts der aktuellen Entwicklung musste nun dennoch eine Abwägung zu Gunsten des Gesundheitsschutzes aller Beteiligten vorgenommen werden.

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler wurden bereits über die Absage informiert.

Kulturdezernent Marc Adomat erklärt: „Ich bedauere diesen Schritt sehr. Die Absage fällt nicht leicht angesichts des großen Engagements der Leverkusener Künstlerinnen und Künstler. Trotzdem ist diese Entscheidung die einzig richtige. Denn die Corona-Pandemie wird uns leider noch sehr lange beschäftigen und daher müssen wir alles tun, um Infektionen zu vermeiden. Sicherheit geht hier vor. Bitte bleiben Sie dieser für die Stadt Leverkusen so wichtigen Veranstaltung trotzdem gewogen. Wir alle hoffen, dass die nächste, für den 1. Oktober 2021 geplante, Kunstnacht wieder im gewohnten Rahmen stattfinden kann.“

Stadt Leverkusen – Pressestelle
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