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StädteRegion Aachen – Es gibt in der StädteRegion Aachen vorerst keine Allgemeinverfügung und damit auch keine Ausgangssperre

Entwicklung weiter sehr genau beobachten und handeln. „Die Lage bleibt ernst“.

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-der-StädteRegion Aachen-StädteRegion Aachen – Weil die Sieben-Tages-Inzidenz schon am Montag und Dienstag (21. und 22. Dezember) nach den Zahlen der StädteRegion Aachen über dem kritischen Wert von 200 lag, hatten die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen eine Allgemeinverfügung beim Land NRW vorgelegt. Unter anderem war darin eine nächtliche Ausgangssperre für die Zeit von 21:00 bis 05:00 Uhr geplant.

In intensiven Erörterungen mit dem NRW-Gesundheitsministerium wurde jetzt gemeinsam entschieden, dass es hinsichtlich weiterer Kontaktbeschränkungen zunächst noch nicht einer verbindlichen Ausgangsbeschränkung, sondern nochmals zu einem dringenden Appell kommt.

Hintergrund der Entscheidung ist, dass die Sieben-Tages-Inzidenz nach den Zahlen der StädteRegion nur an zwei Tagen (21. und 22. Dezember) und an diesen auch nur sehr leicht (jeweils mit einem Wert von 201) über der 200er Marke gelegen hat. „Wir haben uns intensiv und sehr konstruktiv mit dem Gesundheitsministerium dazu abgestimmt. Aufgrund der nur kurzzeitigen und geringfügigen Überschreitung des Inzidenzwerts und der insofern nicht vergleichbaren Situation mit anderen Kommunen, hat man sich in der Abwägung gegen den fraglos massiven und von den Gerichten stets kritisch bewerteten Grundrechtseingriff einer Ausgangssperre, gerade an den Weihnachtsfeiertagen, entschieden“, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Am heutigen Tag lag der Inzidenzwert bekanntlich wieder bei 194.

Dr. Tim Grüttemeier ist sich aber mit der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und dem NRW-Gesundheitsministerium einig, dass die weitere Entwicklung sehr genau beobachtet werden muss. „Wir waren schon über dem kritischen Wert und das gerade direkt vor den Festtagen, an denen es zu vielen weiteren Kontakten kommt. Die Situation in den Wohn- und Pflegeeinrichtungen und auf den Intensivstationen ist auch in der StädteRegion Aachen besorgniserregend. Mehr als 1.600 Menschen sind aktuell bei uns infiziert. Es ist keineswegs auszuschließen, dass der Inzidenzwert bereits in Kürze weiter ansteigen wird – gerade auch mit Blick auf die bevorstehenden Feiertage rund um Weihnachten“, sagen Keupen und Dr. Grüttemeier unisono. „Wir sind uns mit dem Land einig, dass wir bei einer weiter ansteigenden Inzidenz auch handeln müssen und handeln werden“, so Grüttemeier.

Der Städteregionsrat und die Oberbürgermeisterin richten zudem einen eindringlichen Appell an alle Menschen: „Jetzt ist umso mehr jede Einzelne und jeder Einzelne von uns gefragt. Es geht darum, alle Schutzmaßnahmen einzuhalten und sich bei den Kontakten rund um das Weihnachtsfest soweit es irgend geht einzuschränken. Gleiches gilt auch für die Teilnahme an Gottesdiensten, die man – auch wenn es schwer fällt – noch einmal kritisch hinterfragen sollte. Die Lage bleibt ernst und wir alle müssen sie auch weiterhin sehr ernst nehmen.“

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StädteRegion Aachen
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