Wetterprognose Deutschland - Aktuell -Deutschland – Die Wettervorhersage vom Montag den 04.12.2017: Heute im Südosten und im höheren Bergland Schnee, sonst Regenschauer. An der See und im höheren Bergland Sturmböen.

Vorhersage – heute:

Am Montag überwiegen dichte Wolken am Himmel aus denen im Süden und Südosten anfangs etwas Schnee fällt, der im Tagesverlauf bis etwa 500 m jedoch in Regen übergeht. Nach Westen und Nordwesten zu fallen wiederholt Regenschauer, im höheren Bergland Schneeschauer. In den Staulagen der östlichen Mittelgebirge und am östlichen Alpenrand können 10 bis über 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

Größere Wolkenauflockerungen sowie sonnige Abschnitte gibt es am ehesten in Teilen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Die Temperatur steigt auf 0 bis 5 Grad im Süden und Südosten, im Norden und Westen auf 4 bis 9 Grad.

Der Wind weht mäßig um West. An der See und im höheren Bergland sind stürmische Böen oder Sturmböen, exponiert auch schwere Sturmböen möglich. In der Nacht zum Dienstag sind vor allem in der Osthälfte weitere Niederschläge zu erwarten, die in den östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen oberhalb von 400 bis 600 Metern als Schnee fallen.

Im Erzgebirge steigt die Schneefallgrenze zum Morgen auf etwa 800 Meter an. An den Alpen sind nach Osten hin noch mal 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee möglich. Weiter nach Westen klingen die Niederschläge, die nur noch in den Kamm- und Gipfellagen als Schnee niedergehen, im Verlauf der Nacht weitgehend ab.

Dabei sind Tiefsttemperaturen zwischen 7 Grad an der Nordsee und -1 Grad im Südwesten zu erwarten. Vor allem im östlichen und südlichen Bergland besteht bei Tiefstwerten zwischen 0 und -4 Grad Glättegefahr.

Wetterlage in Deutschland:

Von Nordwesten her überqueren die Ausläufer eines Tiefs über dem Nordmeer Deutschland. Damit setzt eine mit Zustrom von Atlantikluft zögerliche Milderung ein. Dabei gehen die Niederschläge von Nordwesten allmählich von Schnee in Regen über.

Vorhersage – morgen:

Am Dienstag ist es verbreitet stark bewölkt oder bedeckt. Lediglich im Südwesten sowie am westlichen Alpenrand lockern die Wolken auf und die Sonne kann zeitweise scheinen. Ansonsten fällt im Osten und Südosten noch etwas Regen, bei ansteigender Schneefallgrenze oberhalb von etwa 600 bis 800 m Schnee.

Im Norden und der Mitte gibt es zudem noch vereinzelt kurze Schauer. Die Temperatur erreicht im Süden und Südosten Werte zwischen 0 und 6 Grad, sonst 5 bis 10 Grad, mit den höchsten Werten an der Nordsee. Der Westwind weht schwach bis mäßig, an der See und in höheren Lagen frisch mit starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Mittwoch ist es nördlich von Donau und Neckar überwiegend dicht bewölkt und vor allem im Mittelgebirgsraum regnet es noch etwas. Schnee gibt es nur noch im höheren Bergland. Richtung Alpen und Hochrhein ist es dagegen wolkig oder gering bewölkt, zeitweise auch klar und weitgehend trocken. Dort kann sich örtlich Nebel bilden. Die Temperatur sinkt auf 8 bis 3 Grad im Norden und 3 bis -4 Grad im Süden. An den Alpen Frost bis – 9 Grad.

10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Mittwoch, 06.12.2017 bis Mittwoch, 13.12.2017 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Anfangs vor allem im Norden mild, im Süden öfters freundlich.

Donnerstag Kaltfrontpassage mit teils stürmischem Wind, dann allgemein Übergang zu nasskaltem Wetter mit Neuschnee im Bergland und an den Alpen.

Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 10.12.2017:

Am Mittwoch ist es wechselnd wolkig bis stark bewölkt, nach Nordosten zu auch bedeckt. Gebietsweise, bevorzugt im Nordosten sowie im Mittgebirgsraum fällt etwas Regen. Im Süden sowie westlich des Rheins können die Wolken auflockern, zu den Alpen hin scheint auch mal länger die Sonne.

Am Nachmittag bewegen sich die Temperaturen zwischen 3 Grad im Süden und 10 Grad im Nordwesten, im höheren Bergland um 2 Grad. Der Wind weht im Süden schwach, sonst mäßig, nach Norden zu frisch aus Südwest bis West. An der Küste, im nordöstlichen Binnenland und in Berglagen kann es stürmische Böen, in exponierten Lagen auch Sturmböen geben.

In der Nacht zum Donnerstag halten sich im Norden und Nordosten dichte Wolkenfelder, aus denen es etwas regnet. Sonst ist es wolkig oder gering bewölkt, nach Süden zu auch klar und trocken. Unter den Wolken im Norden und Nordosten sinken die Temperaturen nur auf Werte zwischen 7 und 3 Grad, im Süden werden bei Aufklare Werte zwischen 0 und minus 4, im Alpenvorland -6 Grad erwartet. An den Alpen wird es über Schnee teils noch kälter.

Am Donnerstag ist es im größten Teil Deutschlands zunächst noch wolkig oder heiter und trocken. Im Norden und Westen kommen nachmittags Regenfälle auf, die sich bis zum Abend auf die gesamte Nordwesthälfte Deutschlands ausdehnen können. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 4 und 9 Grad. Der Südwestwind lebt im Tagesverlauf zunächst in der Nordwesthälfte stark böig auf mit Sturmböen an der See und im Bergland, später einzelnen stürmischen Böen auch im Flachland des Westens und Nordens. Nach Südosten hin lebt der Wind nicht ganz so stark auf, zumindest im Bergland können dort aber später starke bis stürmische Böen auftreten.

In der Nacht zu Freitag erreicht das Regengebet mit teilweise kräftigem Regen auch den Osten und Südosten, in Lagen oberhalb von 600 bis 800 m geht der Regen in Schnee über. Es bleibt windig mit starken bis stürmischen Böen an der See und auf den Bergen, der Wind dreht von Südwest auf West.

Am Freitag und am Wochenende stellt sich die Wetterlage in der einfließenden Polarluft insgesamt um. Dabei ist es unbeständig mit Regen-, -Graupel und -Schneeschauern. Zeitweise schneit es bis in tiefere Lagen, im Bergland gibt es oberhalb von etwa 400 bis 600 m einige Zentimeter Neuschnee, im Schwarzwald und im Alpenvorland können um 10 cm Neuschnee zusammen kommen, an den Alpen auch 20 bis 25 cm Neuschnee.

Der Wind weht am Freitag zunächst noch oft stark böig, im Bergland und an der See auch stürmisch, dann lässt er aber immer mehr nach.

Werden am Freitag noch Höchsttemperaturen von 2 bis 7 Grad erreicht, wird es am Wochenende mit 0 bis 5 Grad insgesamt noch kälter, im Alpenvorland und im höheren Bergland herrscht dann teils leichter Dauerfrost.

Trendprognose für Deutschland, von Montag, 11.12.2017 bis Mittwoch, 13.12.2017:

Nach heutiger Lesart bleibt unbeständig und nasskalt mit Regen-, Schnee-, und -Garupelschauern.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Michael Goethel

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