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Hamburg – Die Zeit war reif – 100 Jahre Bildung und Lernen in Hamburg

Ausstellung zur Geschichte der fünf großen Hamburger Bildungs-institutionen im Rathaus.

Mittelrhein-Tageblatt - News aus Hamburg - Aktuell -Hamburg – Am 18. März startet die Ausstellung über die Entstehung und Geschichte der fünf wichtigen Institutionen des Hamburger Bildungssystems: die Universität Hamburg, die Volkshochschule, die Volkbühne, die Bücherhallen Hamburg und die Elbkinder-Kitas.

Im Zuge der Novemberrevolution 1918/19 wurden die Fundamente der modernen Demokratie in Hamburg und Deutschland gelegt. Die ersten freien Wahlen zur Bürgerschaft, die Einführung des Frauenwahlrechts und die Gründung der in der Ausstellung präsentierten Bildungsinstitutionen sind Beispiele für den erfolgreichen Kampf um gesellschaftliche Teilhabe: Im März 1919 gründete der Hamburger Senat die Universität und die Volkshochschule.

Im selben Jahr verankerte die erste staatliche Zahlung an den „Ausschuß für Säuglings- und Kleinkinderanstalten e.V.“, Vorgänger der heutigen Elbkinder-Kitas, Erziehung und vorschulische Bildung als öffentliche Aufgabe. Die Öffentlichen Bücherhallen wurden zu dieser Zeit in eine Stiftung überführt. Ebenfalls 1919 entstand die Hamburger Volksbühne e.V. (heute: inkultur – Hamburger Volksbühne e.V.), die erschwingliche Theaterabonnements organisiert und bei der einige Senatoren Gründungsmitglieder waren.

Die Ausstellung findet vom 18. März bis zum 10. April 2019 in der Diele des Hamburger Rathauses statt (Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg).

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 10-17 Uhr. Die Rathausdiele ist an Feiertagen und bei besonderen Ereignissen geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Parallel zum Beginn der Ausstellung spricht Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, am 18. März um 11.00 Uhr im Rahmen eines Senatsempfanges anlässlich des 100. Jubiläums der Hamburger Volksbühne ein Grußwort im Hamburger Rathaus.

Zum Hintergrund:

In den Jahren 1918/19 wurden die Grundlagen für die demokratische Bildung der Einwohnerinnen und Einwohner geschaffen, die bis heute bestehen. Mit ihren weitreichenden Bildungsangeboten erreichen die in der Ausstellung gezeigten Institutionen große und vielfältige Teile der Hamburger Bevölkerung. Von den Allerjüngsten bis hin zu Menschen im hohen Alter finden Bürgerinnen und Bürger hier Anregung und begegnen einander: rund 43.000 Studierende an der Universität Hamburg, täglich über 30.000 betreute Kinder bei den Elbkindern, 23.000 Mitglieder bei inkultur – Hamburger Volksbühne e.V., 103.000 Belegungen in der Hamburger Volkshochschule pro Jahr und 4,73 Millionen jährliche Besucherinnen und Besucher in den Bücherhallen Hamburg.

Dr. Christina Kuhli vom Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg hat die Ausstellung zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Institutionen konzipiert. Auf 48 Schautafeln erfahren die Besucherinnen und Besucher, welche Rolle die „Hamburger Fünf“ in den letzten 100 Jahren in der Stadtgeschichte gespielt haben.

Der Hamburger Senat erinnert im Rahmen des Themen und Gedenkjahres „Hamburg 1918.1919 Aufbruch in die Demokratie“ mit verschiedenen Veranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen an die Ereignisse vor 100 Jahren. Ziel des Themenjahres ist es, Beiträge zur Kenntnis, zum Verständnis und zur Bedeutung dieser Zeit für Hamburg zu leisten. Vor allem sollen Bezüge zu den aktuellen Diskussionen um demokratisch verfasste Gesellschaften, ihre Legitimität und Verteidigung hergestellt werden. Weitere Informationen und Veranstaltungshinweise finden Sie unter www.hamburg-18-19.de

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Dr. Svenja Zell
Pressestelle des Senats – Stadt Hamburg

 

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