Stadt Hanau – Kaminsky: Stadt Hanau auf dem Bausektor leistungsfähig wie immer / Genehmigungen und Baustellen im Zeitplan

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hanau -Stadt Hanau – „In Hanau gibt es keinen Corona-bedingten Rückstau in der Bearbeitung von Baugenehmigungen“, hebt Oberbürgermeister Claus Kaminsky hervor.

Beschwerden von Bauherren lägen daher auch nicht vor. Dass die Stadt Hanau auf dem Bausektor „leistungsfähig wie eh und je“ bleibe, zeige zudem der Blick auf die alle Zeitpläne haltenden Baustellen der Eigenbetriebe Hanau Infrastruktur Service (HIS) im Tiefbau sowie Hanau Immobilien- und Baumanagement im Hochbau. Der OB schließt daraus: „Wir tun alles uns Mögliche, um jetzt in der Krise im Baugewerbe regional Arbeitsplätze zu sichern.“

Bei IBM weiterhin im Zeitplan sind die Sanierung des Neustädter Rathauses, die Erweiterungsbauten der Friedrich-Ebert- und Geschwister-Scholl-Schule sowie von Kaufmännischen Schulen/Erich-Kästner-Schule, zudem die Sanierung des Klein-Auheimer Feuerwehrhauses. HIS hat die Straßenbaustellen in der Fahrstraße und in der Gustav-Hoch-Straße pünktlich abgeschlossen Im Zusammenhang mit der Gustav-Hoch-Straße besserte die beauftragte Firma zudem Schadstellen im Asphalt des Beethoven-Kreisels aus, ebenso derzeit in der Richard-Wagner-Straße vor allem um klappernde Schachtdeckel herum. Die Umgestaltung des Platzes an der Wallonisch-Niederländischen Kirche schreitet voran: Jetzt wurden auf der Südseite weitere zehn Bäume gepflanzt, Anfang Mai wird der Rollrasen auf den Rasengevierten verlegt.

Mit einer größeren Kanalbaustelle im Investitionswert von rund einer halben Million Euro hat HIS an der Otto-Hahn-Schule begonnen: Damit die bis 2023 neu entstehende Bahnunterführung in der Frankfurter Landstraße ebenso wie das Schienenbett dort von Hochwasser durch Starkregen verschont bleiben, sind hydraulische Verbesserungen nötig. Dies geschieht, indem der bestehende Kanal quasi einen Bypass zur Entlastung erhält. Dessen Bau wiederum hat jetzt begonnen und endet im Juli. Dafür hat eine Fachfirma bereits einen Kanalschacht vor der Otto-Hahn-Schule neu gesetzt – erkennbar an Bagger und halbseitiger Sperrung der Kastanienallee dort.

Im nächsten Schritt wird die neue Schmutz- und Regenwasserleitung zur anderen Straßenseite und dann entlang der Kastanienallee bis zur Kreuzung mit der Frankfurt Landstraße weitergeführt. Richtung Bahnübergang ist sodann die Fahrbahn für den Kanalbau zu queren; von diesem Zeitpunkt an Ende Mai/Anfang Juni ist die Frankfurter Landstraße bis zur Gleisquerung voll gesperrt. Bis zum Juli werden in diesem Straßenverlauf auch die Glasfaser-verstärkten Kunststoffrohre parallel zum alten Kanalsystem verlegt. Die Gebäude zwischen Schranke und Kastanienallee erhalten dabei neue Hausanschlüsse.

„In Hanau laufen nicht nur unsere eigenen Baustellen, wir helfen auch den privaten Bauherren“, sagt OB Kaminsky. Die Baugenehmigungen würden innerhalb der gesetzlichen Frist erteilt. Selbst negative Entscheidungen über Bauanträge würden zeitnah zugestellt. Insofern fühle sich die Stadt Hanau von den jüngsten Vorwürfen der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) „nicht angesprochen“, so der Oberbürgermeister. Der VhU hatte beklagt, dass Bauverwaltungen nicht überall leistungsfähig blieben sowie öffentliche Ausschreibungen und Bauanträge nicht schnellstmöglich bearbeitet würden.

Pandemiebedingt arbeitet die städtische Bauaufsicht derzeit in einem Zweischichtsystem im wöchentlichen Wechsel. Das eine Team arbeitet unter Berücksichtigung der nötigen Abstände im Büro, das andere Team befindet sich im Home-Office. Dieses System dient dazu, die Leistungsfähigkeit der Bauaufsicht als Ganzes auch dann zu erhalten, falls eines der Teams durch eine Covid-19-Infektion ausfällt oder in Quarantäne muss.

„Diese Arbeitsweise hat sich bisher für alle Seiten bewährt“, stellt Martin Bieberle als Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt fest. Es sei weder zu den Corona-bedingt gestatteten Fristverlängerungen um zwei Monate gekommen noch zu fiktiven Baugenehmigungen.

Abschließend dankt OB Kaminsky den mit Bau und Baugenehmigungen befassten Beschäftigten der Stadt für ihre „sehr motivierte Arbeit trotz dieser derzeit ungünstigen Umstände“.

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