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Stadt Wertheim – Neue Maschine verbessert Naturpflege in Sonderriet: Böschungsmulcher mit Fördermitteln angeschafft

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - WertheimWertheim (BW) – Ein neuer Böschungsmulcher für die Wertheimer Ortschaft Sonderriet erleichtert die lokale Natur- und Landschaftspflege.

Das rund 8.660 Euro teure Gerät soll bei der Pflege von kommunalen Streuobstwiesen und Biotopen zum Einsatz kommen. Die Anschaffung wurde zu einem Großteil gefördert im Rahmen des Regionalbudgets für Kleinprojekte der Leader-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch-Franken.

„So ein hochwertiges Gerät zur Verfügung zu stellen, ist eine Anerkennung für das Ehrenamt“, erklärte Alfred Beetz, Vorsitzender der Leader-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch-Franken. Beetz nahm zusammen mit Sonderriets Ortsvorsteher Udo Kempf und weiteren Ortschaftsräten die Maschine am Montag in Augenschein. Die Neuanschaffung sei „keine kleine Sache für den Ort“, betonte Kempf. Das etwa 800 Kilo schwere Arbeitsgerät erspare viel körperliche Arbeit.

Auf der Gemarkung Sonderriet befinden sich neben einer Naherholungsfläche samt Biotop und einem in der Natur angelegten Freizeitplatzes auch zahlreiche Wiesen- und Wanderwege sowie mehrere kommunale Streuobstwiesen. Außerdem gibt eine größere Anzahl von Ackerrandstreifen, die auf Initiative der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrats mit bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen eingesät wurden. Zwei Nebenerwerbslandwirte wollen die jährliche Pflege der insgesamt circa acht Hektar großen Fläche übernehmen. Der Einsatz des seitlich verschiebbaren Mähgeräts soll deren Arbeitsabläufe erleichtern und optimieren. Deutlich reduziert werden dadurch auch Einsätze von Hand mit der Motorsense.

Der von der Stadt Wertheim beantragte Zuschuss für das Projekt in Höhe von 5.824 Euro setzt sich zusammen aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und Küstenschutz“ von Bund und dem Land Baden-Württemberg sowie aus Mitteln der Regionalentwicklung Badisch-Franken. Dem Vorhaben kam so der maximale Fördersatz von 80 Prozent der Nettokosten zugute.

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