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Mainz – Eigene Homespots für schulpflichtige Kinder und Jugendliche

Gesonderter Zugang zu digitalem Fernunterricht in den sieben Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge eingerichtet.

Nachrichten-aus-Mainz-am-Rhein-RLP-Mainz – (ekö) Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche hat die Stadtverwaltung Mainz zusammen mit den Betreuungsorganisationen Stiftung Juvente und Malteser Werke GmbH in den sieben Mainzer Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge eigene Lernräume eingerichtet, die mit sog. Homespots ausgestattet werden.

„Insgesamt wurden sechzehn Homespots für sieben Gemeinschaftsunterkünfte bestellt, die Anfang dieser Woche geliefert werden und insbesondere für Schülerinnen und Schülern den Zugang in das mobile Mobilfunknetz und somit die Teilnahme am Fernunterricht ermöglichen“, informiert Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Mit den Lernräumen steht den Schülerinnen und Schülern ein Lernort mit zugehörigem Internetzugang außerhalb des eigenen Wohnbereiches zur Verfügung. Dort ist Lernen ohne Ablenkungen und Störungen möglich.“

Die Betreuung und pädagogische Begleitung der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in den von der Stiftung Juvente betreuten Gemeinschaftsunterkünften wird der Familiencoach der Stiftung für täglich 6 Stunden gewährleisten. In den fünf Unterkünften, die von der Malteser Werke GmbH betreut werden, übernehmen hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreuungsorganisation sowie Ehrenamtliche aus dem Netzwerk der Malteser Werke die Begleitung.

Um interessierte Ehrenamtliche für die Lernräume zu gewinnen, steht die Flüchtlingskoordination der Stadt Mainz mit Mitgliedern des Ehrenamtsbündnisses für Flüchtlingsarbeit – Miteinander für Integration in Mainz in Kontakt. Interessierte mit Erfahrungen im Bereich des digitalen Unterrichts können sich gerne telefonisch (Nummer 06131 – 12-3179) oder per E-Mail ( fluechtlingskoordination@stadt.mainz.de ) an die Flüchtlingskoordination wenden.

Besonderen Dank richtet Sozialdezernent Dr. Lensch an die Initiative Freifunk e.V., die in den Gemeinschaftsunterkünften für den Zugang der Bewohnerschaft ins Internet gesorgt hat und auch bei den weiteren Schritten mit Rat und Tat behilflich sein wird. „Wir stehen mit der Mainzer Breitband sowie der Wohnbau in engem Kontakt, um gemeinsam weitere technische Verbesserungen zu finden“, führt der Sozialdezernent aus zur beabsichtigten Erweiterung des allgemeinen WLAN-Angebotes in den Gemeinschaftsunterkünften.

Herausgeber:
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der Landeshauptstadt Mainz
Stadthaus ‚Große Bleiche‘ (Große Bleiche 46/Löwenhofstr. 1)
55116 Mainz

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