Mainz – Wirtschaft und Corona: Perspektiven von BioNTech am Standort Mainz sichern

Landeshauptstadt Mainz will Grundlagen für weiteres Wachstum von BioNTech schaffen – Anpassung der Rahmenplanung für zusätzliche Flächen in Mainz.

Nachrichten-aus-Mainz-am-Rhein-RLP-Mainz – (gl) – Die ganze Welt schaut derzeit nach Mainz, denn hier ist ein bedeutendes Zentrum für die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Aus den Mainzer Laboren der Firma BioNTech stammt der lang ersehnte Impfstoff gegen das Coronavirus. Dank dieser weltverändernden Erfindung, gepaart mit den wissenschaftlichen Erfolgen in der Krebsimmuntherapie, ist BioNTech auf dem besten Weg, eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Immuntherapie zu werden. Das in der Mainzer Oberstadt beheimatete Unternehmen wächst aufgrund dieser Erfolge stetig und hat bereits an mehreren Stellen im Stadtgebiet Standorte mit Büros, Forschungs- und Produktionsstätten.

Oberbürgermeister Michael Ebling ist stolz auf das Mainzer Unternehmen: „Der Name und das Wirken der Firma BioNTech hat in Mainz bereits seit einigen Jahren – und nicht erst seit der Corona-Krise – einen sehr guten Ruf. Die Landeshauptstadt weiß, welches Juwel sie in ihren Stadtgrenzen birgt und wir sind stolz darauf. Natürlich möchten wir diesen Namen dauerhaft mit Mainz verbunden wissen, deshalb unterstützten wir seit Jahren BioNTech bei der Sicherung von möglichen Erweiterungsflächen im Stadtgebiet.“

„Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen, vor allem in Mainz – und das wollen wir auch in Zukunft. Wir sind ein internationales Unternehmen, das seinen Sitz im Herzen Deutschlands hat. Mit der Stadt Mainz sind wir in sehr guten Gesprächen und prüfen verschiedene Optionen für die langfristige Entwicklung von BioNTech“, sagt Sierk Poetting, Vorstandsmitglied von BioNTech.

Regelmäßig spricht Oberbürgermeister Michael Ebling mit der Unternehmensspitze von BioNTech, um mögliche Bedarfe des Unternehmens frühzeitig zu erfahren und zu unterstützen. So war es möglich, einen Übergang der Bundeswehr von der 10-Hektar großen Generalfeldzeugmeister-Kaserne (GFZ-Kaserne) in die Kurmainzkaserne zu beschleunigen. Der Abzug der Bundeswehr von der Fläche der GFZ-Kaserne erfolgt nun spätestens im nächsten Jahr.

Nach Gesprächen mit dem Unternehmen erklärt Michael Ebling: „Ich freue mich, dass BioNTech erfolgreich wächst und die Firmenzentrale in der Oberstadt deshalb in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden soll. Wir stehen Gewehr bei Fuß und werden das Unternehmen nach Kräften dabei unterstützen. Konkret haben wir über Entwicklungsmöglichkeiten auf dem am Firmensitz angrenzenden Gelände der GFZ-Kaserne gesprochen. Ich habe zugesagt, dass die Verwaltung in enger Absprache mit BioNTech die aktuelle Rahmenplanung anpasst und weitere Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Gelände der GFZ-Kaserne in das laufende Bauleitplanverfahren integrieren wird. OB Ebling: „Ich bin froh, dass wir BioNTech klare Perspektiven für die zukünftige Entwicklung in der Landeshauptstadt Mainz aufzeigen können.“

Herausgeber:
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der Landeshauptstadt Mainz
Stadthaus ‚Große Bleiche‘ (Große Bleiche 46/Löwenhofstr. 1)
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