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Trier – Digitalkonferenz zur Anpassung an den Klimawandel am Dienstag, 26. Januar

Nachrichten-aus-der-Moselstadt-TrierTrier – (kig) Wie wirkt sich der Klimawandel in Trier aus und wie kann sich eine Kommune dagegen wappnen? Um diese Fragen geht es in einer Bürgerinformation, die am Dienstag, 26. Januar, 18 Uhr, als Online-Veranstaltung stattfindet.

Die Folgen des Klimawandels machen sich auch in Trier immer stärker bemerkbar. Die Temperaturen sind seit 1881 bis heute bereits um 1,5 Grad angestiegen. Starkregen mit Sturzfluten, Trockenheit und Hitze sind Klimawandelfolgen, welche sich im Raum Trier immer häufiger und intensiver zeigen. Die Trockenheit der letzten Sommer führte bereits zu großflächigem Absterben von Wäldern, stellte die Landwirtschaft und den Weinbau vor große Herausforderungen und ließ kommunales und privates Grün der Stadt vertrocknen. Für die Menschen besonders belastend ist die Hitze. Trier zählt zu den Hitze-Hot-Spots Deutschlands und hält aktuell mit 40,6 Grad den landesweiten Hitzerekord. Die Anzahl der Hitzetage und Tropennächte ist überdurchschnittlich hoch, 2018 und 2019 zählte die Stadt an die 30 Hitzetage mit Höchsttemperaturen über 30 Grad. Die Belastungen in solchen Hitzephasen sind für die Bürgerinnen und Bürger besonders hoch.

Die Stadt Trier reagiert auf diese Veränderungen und nimmt seit April 2020 an einem Coaching zur Klimawandelanpassung teil. Das Projekt „Klimawandel-Anpassungs-Coach RLP“ berät 15 Modellkommunen unterschiedlicher Naturräume in Rheinland-Pfalz in Fragen rund um die Themen Klimawandel und Klimaanpassung. Projektträger sind die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. und das RLP-Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. Der Deutsche Wetterdienst unterstützt mit Stadtklimamessfahrten.

Die Ergebnisse des Coachings sollen nun der Bevölkerung bei der Online-Konferenz vorgestellt werden. Referenten sind Hans-Joachim Ritter und Christian Kotremba von der Stiftung für Ökologie und Demokratie, Christian Thesen von StadtRaum Trier, Werner Ollig vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz, Baudezernent Andreas Ludwig und Johannes Hill von der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz im Rathaus. Die anschließende Diskussion moderiert Dr. Elisabeth Tressel, Fachbereich Geowissenschaften der Universität Trier und Mitglied des Stadtrats.

Interessentinnen und Interessenten können sich für das Zoom-Meeting ab 17.30 Uhr anmelden. Die Zugangsdaten finden sich online unter www.trier.de/umwelt-verkehr/energie-klima/.

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Presseamt Trier

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