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Gesundheit – Gesund schlafen – wie Sie morgens fit aufstehen

Schlaf ist mit das WICHTIGSTE für die Gesundheit.

Richtig gut Schlafen

Wichtig ist immer eine entspannte Nachtruhe – Foto: Pixelo

Gesundheit – Unsere heutige Zeit ist wesentlich hektischer als noch die Zeit, in der unsere Eltern aufwuchsen. Früher gab es bestenfalls Radio und Fernsehen bis Mitternacht, heute leben wir aber praktisch permanent online. Internet, Chats, 24 Stunden TV-Programme und Musikberieselung lassen unseren Körper und Geist gar nicht mehr zur Ruhe kommen.

Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass wir nicht nur am Arbeitsplatz pausenlos im Einsatz sind, sehr oft am Bildschirm, sondern auch in der Freizeit Stunden mit dem Smartphone verbringen, anstatt bei einem Spaziergang an der frischen Luft Rücken und Augen zu entspannen.

Umso wichtiger ist eine möglichst entspannte Nachtruhe in einem bequemen Bett. Das Schlafzimmer sollte der ruhigste Raum Ihres Zuhauses sein, möglichst nicht zur Straße liegen und frei von Handys und anderen elektronischen Geräten sein. Ideal sind ein gut belüftetes Bett und sommerliche Nachtwäsche wie diese von Tchibo, welche beim Schlafen nicht einengt und außerdem noch sexy aussieht.

Weiterhin ist die richtige Beleuchtung maßgeblich daran beteiligt, dass Ihr Körper sich entspannt und langsam auf den Schlaf vorbereitet. Vermeiden Sie LED-Beleuchtung im Farbton „kalt“, diese weckt nämlich unnötig auf, während warme Farbtöne entspannen. Ideal sind Warmton-Glühlampen, davon abgesehen sollten die Gardinen oder Jalousien gut das Tageslicht abschirmen, damit Sie nicht im Sommer bereits im Morgengrauen aufwachen.

Wie bereite ich mich am besten auf den Schlaf vor?

Achten Sie darauf, nicht zu spät zu Abend zu essen, und schalten Sie Fernseher und Computer mindestens eine Stunde vor dem Gang ins Bett aus. Ganz verabschieden sollten Sie sich von der Gewohnheit, noch im Bett fernzusehen. Die extrem hellen Displays moderner Smart-TVs und die schnellen Bewegungen der Inhalte provozieren im Gehirn eine Bremsung des Melatonins.

Dieses Hormon ist jedoch für unseren Schlaf verantwortlich. Die Folge: Sie fallen übermüdet in einen flachen, unruhigen Schlaf, die Melatonin-Produktion verschiebt sich zeitlich nach hinten, Sie stehen am Morgen wie gerädert auf.

Darum greifen Sie statt zu Tablet und TV lieber am Tagesende zu einem guten Buch, lauschen Sie ruhiger Musik und bereiten Sie sich einen Kräutertee oder eine Milch mit Honig. Bereiten Sie sich physisch und psychisch auf die Nacht vor. Sie werden sehen, auf diese Weise werden sich bei Ihnen auch die Symptome der Wetterfühligkeit verbessern, denn neben gesunder Ernährung an frischer Luft empfehlen Experten mindestens sieben Stunden Schlaf, und zwar immer zur gleichen Zeit.

Die verschiedenen Schlafphasen

Unser Schlaf findet in genau festgelegten Phasen statt, die deutlich machen, dass dauerhafte Störungen von außen durch Licht, Geräusche oder falsche Nahrungsmittel (zum Beispiel Alkohol) uns im wahrsten Sinne des Wortes „den Schlaf rauben“. Die Nacht beginnt mit der Einschlafphase, der Phase zwischen Wachstadium und Schlaf, gefolgt von der Leichtschlafphase.

In dieser verbringen wir übrigens etwa die Hälfte der Nacht. Fatal, wenn uns etwas in dieser Phase stört, wir wachen leicht auf, unser Schlafzyklus ist nachhaltig gestört. Ganz anders in den zwei folgenden Tiefschlafphasen: Körper und Gehirn befinden sich in einem profunden Schlaf, die eigentliche Phase der Erholung hat begonnen. Die letzte Phase nennt man auch REM Schlaf, weil sich in dieser die Augen schnell bewegen.

Dieser Zyklus wiederholt sich bei jedem Menschen mehrere Male pro Nacht, etwa alle anderthalb Stunden. Jede einzelne Phase hat wichtige Aufgaben für unseren Körper und Geist. Wussten Sie, dass während des Schlafs sogar Ihr Gehirn einen Hausputz macht?

Tatsächlich transportiert die Flüssigkeit, die unser Gehirn umgibt, „Unrat“, also überflüssige Erinnerungen und Erlebnisse des Tages, denen keine Bedeutung beigemessen werden, an die Oberfläche, wo sie, genau wie unsere Nahrungsreste, ausgeschwemmt werden.

Neueste Schlafforschung geht sogar davon aus, dass ein guter Schlaf wie Medizin wirkt. Fest steht, der Schlaf stärkt unser Immunsystem, Verletzungen heilen schneller und das Gedächtnis wird wesentlich gestärkt. Sinneseindrücke bzw. am Tage Gelerntes wird verarbeitet und dann „geordnet abgelegt“.

Wer dagegen ständig schlecht schläft, leidet unter Konzentrationsmangel und Gedächtnislücken.

Dies macht deutlich, dass Sie nur gut erholt und wach am Morgen aufstehen, wenn Sie alle Schlafphasen ungestört durchschlafen. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, dies zu erreichen.

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Mittelrhein-Tageblatt – Gesundheitsredaktion – Sven Damaschun

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