Mainz – Beliebter Treffpunkt im Wohnquartier: Spielplatz „August-Herber-Straße“ in Mainz-Weisenau umgestaltet und wieder eröffnet

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Mainz -Mainz – (ekö) Heute eröffneten Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch und Gründezernentin Katrin Eder den Spielplatz August-Herber-Straße in Mainz-Weisenau. Der Spielplatz befindet sich mitten im Wohngebiet und hat – trotz der Nähe zum Volkspark mit seinem reichhaltigen Spielangebot – eine zentrale Bedeutung für die Kinder des Wohnumfeldes. Er wurde neu gestaltet und mit neuen Spielgeräten ausgestattet.

Aus mehreren Gründen wurde die Erweiterung des Spielangebotes auf dem Platz möglich. In der Vergangenheit mussten bereits einige veraltete und nicht mehr sicherere Spielgeräte (Balancierbalken und Hüpfplatten) entfernt werden. Dadurch entstanden freie Flächen, die mit neuen Spielgeräten aufgewertet werden konnten. Der Spielplatzpate Werner Rövekamp hatte immer wieder den Kontakt zum Amt für Jugend und Familie gesucht und die Erweiterung des Spielangebotes angeregt, um die Attraktivität des Spielplatzes zu erhöhen.

Nicht zuletzt hatten sich Eltern sehr dafür eingesetzt, den dritten Zugang zum Spielplatz zu schließen, da es vermehrt zu gefährlichen Situationen mit vorbeifahrenden Autos gekommen war. 2018 wurde dieser Zugang geschlossen, so dass in der entstandenen Freifläche Platz für neue Spielgeräte entstand. Vor diesem Hintergrund wurden frühzeitig aus dem Haushaltsansatz „Kinderfreundliches Mainz 2018“ Mittel in Höhe von 35.000 Euro für die Neuausstattung mit Spielgeräten angemeldet und bewilligt.

Grundsatz jeglicher Planung auf Mainzer Spielplätzen ist, die jungen Fachleute vor Ort, die den Spielplatz nutzen, also die Kinder und Jugendlichen des Wohnumfeldes einzubeziehen und an der Gestaltung des Platzes bzw. der Auswahl der Geräte zu beteiligen. Diese Partizipationstermine finden für Kinder, Jugendliche, Eltern und Anwohnerschaft von Spielplätzen in Mainz statt. Für diesen Beteiligungsprozess ist das Amt für Jugend und Familie zuständig. Mit dabei sind auch Planerinnen und Planer des Grün- und Umweltamtes. Eingeladen sind außerdem die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher des Stadtteils, in dem der Spielplatz liegt. Bei einem großen Platz und einer recht hohen Investitionssumme gibt es in der Regel zwei Vortreffen mit den Kindern, Eltern und Anwohnerinnen und Anwohnern des Wohngebietes. So auch beim Spielplatz August-Herber-Straße.

Das erste Treffen, bei dem eine Prioritätenliste erstellt wurde, fand im Juni 2018 auf dem Spielplatz mit Kindern, Eltern und Anwohnerschaft, Mitgliedern des Ortsbeirats, Spielplatzpaten Werner Rövekamp sowie einem Planer des Grün- und Umweltamtes, Maximilian Kreuzburg, statt. Beim 2. Treffen mit vielen Kindern, Eltern, mit Ortsvorsteher Ralf Kehrein und weiteren Interessierten aus dem Wohnumfeld stellte Maximilian Kreuzburg zwei Entwürfe im August vor. Die Beteiligten stimmten mehrheitlich für die Anschaffung der folgenden fünf neuen Spielgeräte und -angebote:
Tischtennisplatte, Spielhaus mit Matschtisch, Vogelnestschaukel, 3-fach-Reck und eine Multifunktionsfläche (ca. 5 x 10 m) aus Gummigranulat.

Da sich die Lieferzeiten der bestellten Spielgeräte extrem verzögerten (6 Monate Lieferzeit statt der bisher üblichen 6 Wochen!) konnten die Bauarbeiten nicht wie geplant, zügig im Herbst 2018 beginnen. Ende März 2019 war es aber dann endlich soweit. Die neuen Spielgeräte werden sehr gut angenommen, berichten der Spielplatzpate Werner Rövekamp und engagierte Eltern. Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch und Gründezernentin Katrin Eder: „Der Platz hat aufgrund der Neugestaltung sehr an Attraktivität gewonnen und ist zum beliebten Treffpunkt im Wohnquartier geworden. Die Investition hat sich also auf jeden Fall gelohnt.“

Ein besonderer Dank gehe an Maximilian Kreuzburg vom Grün- und Umweltamt für die Planung und Koordinierung der Maßnahme, an Wolfgang Stiren vom Amt für Jugend und Familie für die Organisation der Beteiligung der Kinder und der Anwohnerschaft rund um den Spielplatz sowie an Spielplatzpaten Rövekamp und die engagierten Eltern, die sich sehr für die Belange des Spielplatzes eingesetzt hätten.

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion