Nachrichten-aus-Mainz-am-Rhein-RLP-Mainz – (GL). Oberbürgermeister Michael Ebling hat vorgeschlagen, dass sich Mainz für die Austragung der Landesgartenschau 2026 bewerben soll.

Nach dem Ende Januar 2021 rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Verwaltung Ziele und Planungsräume einer Landesgartenschau diskutierten, lädt der Oberbürgermeister jetzt die Mainzerinnen und Mainzer ein, sich bei den Planungen zu beteiligen: „Ausdrückliches Ziel des Bewerbungsverfahrens ist es, die Bewerbung für die Landesgartenschau von Beginn an durch einen breiten Stadtdialog begleiten zu lassen.“

Eine Landesgartenschau kann spürbare Anschubwirkung für die Stadtentwicklung auslösen, einen nachhaltigen Beitrag für den Naturschutz und die notwendige Anpassung an den Klimawandel für die Innenstadt von Mainz leisten. Daher umschließt der Untersuchungsbereich das Rheinufer entlang der Innenstadt bis zum Winterhafen, den Grüngürtel mit Volks- und Stadtpark, die Wallanlagen einschließlich der Zitadelle und das Römisches Theater.

Oberbürgermeister Michael Ebling betont: „Neben den ökologischen Belangen und der Schaffung einer attraktiven und lebenswerten Umwelt werden das kulturelle und historische Erbe der Landeshauptstadt im besonderen Fokus stehen.“

Im September 2020 wurde das Planungsbüro HNW Landschaftsarchitekten (Homeister|Neumann|von Weymarn PartGmbB) aus Hildesheim mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Im Zuge dieser Studie sollen Chancen und Risiken einer Gartenschau in Mainz untersucht werden.

Am 24. Februar 2021 soll nun die gesamte Stadtbevölkerung in den Planungsprozess involviert werden. Oberbürgermeister Ebling läd deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, Anregungen und Wünsche im Rahmen einer Bürgerbeteiligung einzubringen, Fragen zu stellen und ihre Meinung zu äußern. „Alles ist offen, nichts festgelegt, jeder darf zu Wort kommen“, erklärt Ebling.

Das Büro HNW Landschaftsarchitekten wird zu Beginn des Termins den aktuellen Planungsstand für die Austragung der Landesgartenschau Rheinland-Pfalz 2026 in Mainz vorstellen. Im Anschluss wird allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, Ideen und Meinungen zu einer Landesgartenschau in Mainz zu äußern und zu diskutieren.

Pandemiebedingt wird die Bürgerbeteiligung digital stattfinden. Für die Moderation und die Durchführung der Online-Veranstaltung konnte das Kölner Büro SQUIRREL & NUTS GmbH gewonnen werden.

Die Bürgerbeteiligung findet am Mittwoch, 24. Februar 2021 von 18.00 bis 20.00 Uhr statt. Die Zugangsdaten und eine Kurzanleitung zur Benutzung finden Sie unter: www.mainz.de/landesgartenschau2026

Oberbürgermeister Michael Ebling betont: „Die Ideen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger sind von besonderer Bedeutung, damit die Landesgartenschau einen effektiven Beitrag zur Stadtentwicklung leistet und eine Veranstaltung der Bürgerschaft von Mainz wird.“

Neben der Bürgerbeteiligung sind bis Ende Mai 2021 eine Bürgerinformation und ein weiteres Werkstattgespräch geplant. Bei positivem Abschluss der Machbarkeitsstudie und nach Beschluss durch den Stadtrat der Landeshauptstadt Mainz sollen die Bewerbungsunterlagen erstellt und fritsgerecht bis zum 15. Oktober 2021 eingereicht werden.

Herausgeber:
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der Landeshauptstadt Mainz
Stadthaus ‚Große Bleiche‘ (Große Bleiche 46/Löwenhofstr. 1)
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