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Niedersachsen – Gesellschaft: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen – Niedersachsen unterzeichnet als zweites Bundesland die Verwaltungsvereinbarung mit dem BMFSFJ

Ministerin Carola Reimann: „Frauen und ihre Kinder noch stärker vor Gewalt schützen“.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Niedersachsen -Niedersachsen / Hannover – Frauenministerin Carola Reimann hat für Niedersachsen gemeinsam mit Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey eine Verwaltungsvereinbarung zur Umsetzung des Investitionsprogramms „Gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen“ unterzeichnet.

Frauen und Kinder, die Gewalt erleben, brauchen schnelle Hilfe und Unterstützung. Dafür stellt der Bund in den Jahren 2020 bis 2023 insgesamt 120 Millionen Euro bereit. Am 18. Februar ist das Bundesinvestitionsprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ gestartet, das Hilfs- und Beratungsangebote in den Ländern und Kommunen unterstützt. Mit dem Programm fördert der Bund den Aus-, Um-, Neubau und Kauf sowie die Sanierung von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen. Das Programm wird in enger Kooperation mit den Ländern durchgeführt.

„Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung legen wir den Grundstein für die Umsetzung des Förderprogramms in Niedersachsen“, erklärt Ministerin Reimann. „Durch die Vereinbarung wird es möglich, weitere wichtige Projekte in Niedersachsen umzusetzen. Genau diese enge Zusammenarbeit ist mir sehr wichtig. Keine Frau soll Gewalt erleiden müssen. Ich bin froh, dass wir das Hilfesystem für von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder auch in Niedersachsen in den kommenden Jahren weiter stärken.“

Die erste Frist zur Einreichung der Förderanfragen in Niedersachsen endet bereits am 30. April 2020. Fragen zu möglichen Förderungen richten Sie bitte an Referat202@ms.niedersachsen.de.

Die Förderrichtlinie und die Verwaltungsvereinbarung zum Bundesinvestitionsprogramm sowie das Formular zur Förderanfrage finden Sie unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/ministerium/ausschreibungen-foerderung/foerderrichtlinien/gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen

Die zweite Säule des Förderprogramms sind innovative Maßnahmen, um die Versorgung der betroffenen Frauen zu verbessern. Dafür stehen dieses Jahr fünf Millionen Euro zur Verfügung. Die Bundesfinanzplanung sieht für die Jahre 2021 und 2022 jeweils weitere fünf Millionen Euro vor. Mit dem Innovationsprogramm sind bereits im vergangenen Jahr fünf Bundesprojekte gestartet, die von Gewalt betroffenen Frauen helfen. Außerdem kommen die finanziellen Mittel bundesweit Fachkräften im gesamten Hilfesystem zugute.

Um auf das Thema aufmerksam zu machen, ist im November 2019 die Initiative „Stärker als Gewalt gestartet. Auf der Internetseite https://staerker-als-gewalt.de/ zur Initiative sind erstmals eine Vielzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten gebündelt.


Herausgeber: Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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