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Rosenheim / Kiefersfelden – Afghane hat nichts gelernt: Bundespolizei bringt unerlaubt Eingereisten hinter Gitter

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - Polizei-News - Bundespolizei -Rosenheim / Kiefersfelden (BY) – Bei Grenzkontrollen in einem Regionalzug hat die Bundespolizei am Mittwoch (4. Dezember) einen Afghanen am Bahnhof Kiefersfelden ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgenommen.

Offenbar hat der Mann nichts gelernt. Er war in der Vergangenheit bereits wegen unerlaubter Einreise verurteilt worden und wurde mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in München gesucht. Jetzt hat er nicht nur seine Strafe zu verbüßen, sondern muss sich voraussichtlich erneut strafrechtlich verantworten.

Bundespolizisten überprüften die Reisenden eines Zuges, der von Kufstein nach Rosenheim unterwegs war. Ein afghanischer Staatsangehöriger konnte sich lediglich mit einer österreichischen Asylkarte ausweisen. Einen gültigen Reisepass hatte er nicht dabei.

Bei der Recherche im Polizeicomputer stießen die Beamten zudem auf eine Fahndungsnotierung. Wegen unerlaubter Einreise war der 40-Jährige zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 1.200 Euro verurteilt worden. Diese hatte der Mann allerdings bisher nicht gezahlt. Da der Verhaftete auch jetzt nicht über den geforderten Betrag verfügte, musste er ersatzweise ein 119-tägige Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Bernau antreten.

Ferner wurde er wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

Bundespolizeidirektion München

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