Sozialverband VdK: Große Mehrheit bei Civey-Umfrage: Alle sollen in die gesetzliche Rente einzahlen

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Große Mehrheit bei Civey-Umfrage: Alle sollen in die gesetzliche Rente einzahlenDrei Viertel der Bundesbürger wollen Beamte in der gesetzlichen Rentenversicherung

  • Civey-Umfrage zeigt: Beteiligung von allen würde Vertrauen in das Rentensystem stärken
  • Verena Bentele: „Die Zustimmung für eine Rente für alle ist eindeutig“
  • Zwei Drittel der Befragten für stärkere Finanzierung des Sozialstaats über Vermögen- und Erbschaftsteuer

Im Streit um die Zukunft der gesetzlichen Rente fordert der Sozialverband VdK anlässlich der Anhörung im Bundestag zur Stabilisierung des Rentenniveaus, die Finanzierung auf breitere Schultern zu verteilen und die gesamtgesellschaftlichen Leistungen der Rentenversicherung vollständig aus Steuermitteln zu erstatten.

Zwei Drittel der Bevölkerung sprechen sich für eine stärkere Finanzierung des Sozialstaats über Vermögen- und Erbschaftsteuern aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Sozialverbands VdK.

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Mehr als drei Viertel der Befragten sprechen sich für eine Erwerbstätigenversicherung aus und sagen ganz klar: Eine Beteiligung von allen, nämlich auch von Beamtinnen und Beamten sowie von Selbstständigen in das Rentensystem, würde das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken.

VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt: „Die Zustimmung für eine Rente für alle ist eindeutig. Es ist komplett aus der Zeit gefallen, dass sich Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker der solidarischen Rentenversicherung entziehen. Die Rentenkommission muss diejenigen Menschen repräsentieren, die von der gesetzlichen Rente leben und nicht diejenigen, die Sondersysteme und Privilegien verteidigen wollen. Deutschland muss in der Rente weg von Kürzungsdrohungen und der ständigen Verunsicherung der Menschen, sondern wir müssen uns um stabile und höhere Einnahmen kümmern. Mit der geplanten Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031 geht die Bundesregierung die richtigen Schritte. Die Mehrausgaben für diese Haltelinie und die Mütterrente werden vollständig aus Steuermitteln erstattet.

Das Problem der klammen Kassen kann die Bundesregierung mit einer sozial gerechteren Steuerpolitik lösen. Bis zu zehn Milliarden Euro könnte eine sozial gerechte Ausgestaltung der Erbschaftsteuer einbringen, sogar 40 Milliarden brächte eine verfassungsgemäße Form der Vermögenssteuer, und mindestes 25 Milliarden könnten nach Schätzungen des VdK über eine konsequentere Bekämpfung von Steuervermeidung erzielt werden. Damit ließen sich die gesamtgesellschaftlichen Ausgaben der Sozialversicherungen übernehmen. Die Folge davon wäre, dass sich die Beitragssätze stabilisieren würden, und die Sozialversicherungen könnten für die Menschen gute Leistungen erbringen. Davon würde die gesamte Gesellschaft profitieren.“

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Bei der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey antworteten auf die Frage „Wie bewerten Sie den Vorschlag, Personen mit sehr hohem Vermögen (ab fünf Millionen Euro) verstärkt an der Finanzierung eines höheren Rentenniveaus zu beteiligen, um jüngere Generationen zu entlasten?“ 52 Prozent der Befragten mit „sehr positiv“ und 12,5 Prozent mit „eher positiv“.

Die Frage „Würde es Ihr Vertrauen in das System der gesetzlichen Rente stärken, wenn auch bislang ausgenommene Gruppen (z.B. Beamtinnen und Beamte, Selbstständige) in diese einzahlen würden?“ bejahten 76,6 Prozent der Befragten, nur 21,6 Prozent verneinten. 2.500 Personen wurden am 6. und 7. November befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,4 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.

***
Text: Sozialverband VdK Deutschland e.V.

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