Trier – Umwelt: Lebensraum aus Totholz für Insekten und Kleintiere

Totholzlehrpfad mit Azubis WEB
Valentin Benzkirch (2. v. r.) betreute die Azubis des Grünflächenamts bei der Errichtung des Totholzlehrpfads am Avelerbach. Die Leiterin des Grünflächenamts Christine-Petra Schacht (l.) ist begeistert von dem Projekt. Foto: Grünflächenamt

Trier – (gut) Azubis des städtischen Grünflächenamts haben am Avelerbach einen Totholzlehrpfad errichtet.

Die Idee hierfür hatte Baumexperte Valentin Benzkirch, der ebenfalls beim Grünflächenamt arbeitet. Insgesamt bieten 65 sogenannte „Habitate“ Platz für allerhand Insekten und Kleintiere, die teilweise unter strengem Artenschutz stehen, wie beispielsweise der Hirsch- oder der Nashornkäfer, aber auch Wildbienenarten.

Die Azubis errichteten unter anderem Palisaden-Habitate, welche sich aus unterschiedlich langen und dicken Holzarten, die aufrecht im Boden stehen, zusammensetzen. Im Totast-Habitat nutzten die Azubis Schnittgut von Obstbäumen. Ebenso verwendet wurde Holz, das infolge des Sturmtiefs Eberhard im März anfiel. Dieser nachhaltige und ressourcenschonende Umgang mit den benötigten Materialien war Ideengeber Benzkirch besonders wichtig. Auch waren zum Transport des Materials nur wenige Fahrzeuge im Einsatz.

Bei Amtsleiterin Christine-Petra Schacht rannte er mit seiner Idee offene Türen ein. Eine Ausstattung mit Schildern und Infotafeln folgt, sodass der Lehrpfad ergänzend zum nahegelegenen blauen Klassenzimmer, von Interessierten besucht werden kann.

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Presseamt Trier

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion