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Tübingen – Tübingen testet: Offizielle Teststation auf dem Marktplatz

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - TübingenTübingen – Tübingen testet: Als Dr. Lisa Federle, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Tübingen, am 26. November mit ihrem Team freiwilliger Unterstützer damit begann, kostenlose Schnelltests auf dem Tübinger Marktplatz anzubieten, zeigten die Plakate für die Aktion noch ein Weihnachtsmotiv. Mittlerweile hat sich der Gedanke des präventiven Testens in der Bundespolitik etabliert. Ab dem 8. März verspricht der Bund allen Bürgerinnen und Bürgern einen kostenfreien Test pro Woche.

Für das Arztmobil vor dem Tübinger Rathaus bedeutet das eine große Aufwertung, denn die Universitätsstadt Tübingen beauftragt das DRK mit der Durchführung der kostenfreien Schnelltests. Aus dem bisher rein ehrenamtlichen und spendenfinanzierten Projekt wird nun eine offizielle Teststation. Damit verbunden ist eine erhebliche Ausdehnung der Öffnungszeiten. War das Arztmobil bislang nur wenige Stunden pro Woche in Tübingen stationiert, so ist die Teststation ab Montag, 8. März, montags bis freitags von 9.30 bis 19 Uhr und samstags von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet.

Lisa Federle freut sich besonders über diese Entwicklung: „Ich hoffe sehr, dass wir mit präventiven Schnelltests die Pandemie unter Kontrolle halten können, bis ausreichend viele Menschen geimpft sind. Ich danke all den Unterstützerinnen und Unterstützern, die das Testmobil mehr als drei Monate betrieben haben. Ihre Arbeit hat die neue Teststation erst möglich gemacht.“ Oberbürgermeister Boris Palmer bedankt sich bei Lisa Federle und dem DRK, die in kürzester Zeit den Betrieb der Teststation organisiert haben: „Es ist einfach großartig, wie flexibel und schnell Lisa Federle und das DRK so etwas auf die Beine stellen können.“

Federle und Palmer hoffen nun, dass möglichst viele Menschen von dem Testangebot Gebrauch machen: „Nur dann, wenn wir weiterhin viele Infektionsketten durch frühes Testen unterbrechen können, werden die Inzidenzen niedrig genug bleiben, um den Handel offen zu halten. Dazu tragen alle bei, die sich freiwillig testen lassen. Erst testen, dann shoppen!“

Federle betont, dass an der Teststation auf dem Marktplatz ab sofort die neue Generation kurzer Teststäbchen angewendet wird, wie sie auch schon in Tübinger Schulen und Kitas zum Einsatz kommen. „Die neuen Tests sind nicht mehr schmerzhaft, es ist wirklich nicht mehr anders als Nase popeln. Das kann man problemlos zweimal in der Woche machen.“ Für Tübingen stehen aktuell mehr als 60.000 Tests der neuesten Generation zur Verfügung. Sie wurden auf Vorrat beschafft. Die Teststation auf dem Marktplatz soll nicht die einzige bleiben. Federle und Palmer arbeiten bereits an einem Konzept, rasch weitere Teststationen zu ergänzen.

www.tuebingen.de/corona


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