Wien / Österreich – Covid-19 trifft Österreichs Schulen – Schulbetrieb noch nicht genau geregelt

Die Türkis-Grüne Regierung stellt umfassenden Maßnahmenkatalog gegen die Verbreitung des Coronavirus vor.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Österreich -Wien / Österreich – Heute Vormittag gab die Bundesregierung rund um Sebastian Kurz bekannt, dass ab 16. März 2020 alle Lehrveranstaltungen an den Hochschulen und Universitäten ausfallen werden. In Bezug auf die österreichweit gut 5.000 Schulen gibt es noch keine genaue Regelung, mit Beschränkungen werden aber gerechnet. Die Schülerunion befürwortet die Sicherheitsmaßnahmen der österreichischen Regierung, ruft aber gleichzeitig auch dazu auf, nicht in Panik zu geraten. Ebenfalls hält die Schülerunion das Bildungsministerium an, sollte es zu einer Schließung der Schulen kommen, einen umfassenden Plan vorzulegen, so dass Schülerinnen und Schüler keine langfristigen Nachteile erfahren.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike zeigt sich gelassen hat aber klare Ansichten: ,,Nachdem es in den letzten Tagen immer wieder vereinzelt Meldungen über gesperrte Schulen gab, hat es nun final die Hochschulen und Universitäten getroffen. Auch die Schulen könnten österreichweit geschlossen werden. Ich sehe dies als Vorsichtsmaßnahme, welche einer Verbreitung des Virus sicher entgegenwirkt. Dennoch habe ich auch Bedenken in Bezug auf alle 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. Die Schließung der Schulen könnte für uns einen langfristigen Nachteil bedeuten, welcher eine Auswirkung auf unseren Noten haben kann. Deshalb halte ich die Regierung und das Bildungsministerium dazu an, einen umfassenden Plan auszuarbeiten, welcher Maturantinnen und Maturanten sowie alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen unterstützt. Es ist uns und mir ein großes Anliegen, dass der Schulerfolg aufgrund dieser großen Veränderungen nicht darunter leidet. Ein runder Tisch mit allen Schulpartnern sehe ich jetzt als unabdingbar an.”

Ähnlich beurteilt Bundesobmann Sebastian Stark die Situation: “In meinen Augen dürfen wir jetzt nicht in Panik geraten und unsere Nerven über Bord werfen. Es ist wichtig, dass die Bundesregierung jetzt Maßnahmen setzt und für einen geordneten Ablauf sorgt. Wir stehen gerne für Gespräche bereit und sind ebenfalls daran interessiert die Situation schnellstmöglich unter Kontrolle zu bekommen. Ebenfalls ist es für uns wichtig, dass die Betreuungsmöglichkeit weiterhin gegeben sind, damit Eltern nicht alleingelassen werden mit dieser Situation. Wir als Schülerunion werden auch intern unsere Sicherheitsmaßnahmen verstärken und die Situation genau verfolgen. Uns liegt neben der Gesundheit der 1,1 Millionen Schülerinnen und Schülern auch die Gesundheit unserer Mitglieder sehr am Herzen. Nichtsdestotrotz werden wir weiterhin unsere Arbeit auf einem unverändert hohen Niveau weiterführen und das Ziel der idealen Schule nicht aus den Augen verlieren.”

Rückfragen & Kontakt:
Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtigste Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Landesschülervertretung (142/159 Mandate) sowie in der Bundesschülervertretung ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 26 von 29
Mandaten sowie die Bundesschulsprecherin stellt.

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Daniel Thomas Bayer
Pressesprecher Schülerunion
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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion