Eine kurzfristige Lösung wurde von Schule und Verwaltung gemeinsam erarbeitet. Die mensalose Zeit wurde kreativ und konstruktiv überbrückt. Die Stadt vergibt eine Dienstleistungskonzession an den Caterer.
Karl-Josef Mathar, Leiter der Abteilung Schule: „Die relativ kurzfristige Lösung war nur möglich durch eine verkürzte Ausschreibungsfrist im Rahmen eines freihändigen Vergabeverfahrens.“ Er dankt deshalb den beteiligten Dienststellen – Rechnungsprüfungsamt, Rechtsamt und Vergabestelle – für die schnelle und pragmatische Unterstützung, die den kurzfristigen Vertragsabschluss zur Bereitstellung einer so genannten Dienstleistungskonzession erst ermöglichten.
Durch diese Dienstleistungskonzession kann der nun bis Ende des Schuljahres beauftragte Caterer – neben dem Verpflegungsangebot – auch Küchenpersonal zur Verfügung stellen und die Bezahlung selbständig organisieren. Die öffentliche Ausschreibung für die Mensabewirtschaftung an der Gesamtschule für das kommende Schuljahr, dann ebenfalls im Rahmen einer Dienstleistungskonzession, erfolgt in Kürze.
Schulleiter: „Eine gute Lösung im Sinne der Schülerinnen und Schüler“
Auch Schulleiter Hanno Bennemann ist froh, dass die Zeit nach der Insolvenz des Mensavereins Geschichte ist: „Die sieben mensalosen Wochen an unserer Schule sind sehr schnell umgegangen. Das lag vor allem an dem Ideenreichtum und der Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler – Schokobrunnen, Hotdog-Tage, Obst-Tage, Sandwich-Tage, und, und, und –, am Engagement und vielfältiger Unterstützung durch Eltern und Kollegium, aber auch am Willen der Verwaltung der Stadt Aachen, möglichst schnell eine gute Lösung im Sinne der Schülerinnen und Schüler herbeizuführen. Für all das bedanke ich mich ganz herzlich!“
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Text: Stadt Aachen