Berlin – Franz-von-Mendelssohn-Medaille 2019 geht an Inter Continental Hotel und Lebenskleidung GbR

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Berlin -Berlin – Für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement sind heute das Hotel Intercontinental Berlin und die Lebenskleidung GbR mit dem Berliner Unternehmenspreis ausgezeichnet worden. Das Hotel Intercontinental siegte in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeiter/-innen“, die Lebenskleidung GbR gewann bei den Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter/-innen.

Im Rahmen der Preisgala überreichten der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller,Staatssekretärin Sawsan Chebli sowie die Präsidentinnen der Handwerkskammer Berlin, Carola Zarth, und der IHK Berlin, Dr. Beatrice Kramm, die Medaillen.

Das Hotel Intercontinental versorgt seit vielen Jahren während der Vorweihnachtszeit Gäste der Bahnhofsmission mit warmem Abendessen. Es unterstützt darüber hinaus die Kinderhilfe e.V., spendet Seifen und Shampoo an die Berliner Obdachlosenhilfe und lädt einmal im Monat krebskranke Kinder dazu ein, im hoteleigenen Pool zu baden.

Der Fair-Trade-Stoffhändler Lebenskleidung GbR veranstaltet jährlich die Aktion „Lasst uns Wärme nähen“. Lebenskleidung stellt seinen Kundinnen und Kunden kostenlos Stoffe zur Verfügung, aus denen dann wärmende Pullover und Mützen entstehen. Diese werden an obdachlose Menschen verteilt. Im vergangenen Jahr kamen so rund 1.000 Pullover und Mützen zusammen.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Zur Sozialen Marktwirtschaft gehört soziale Verantwortung. Erst das Miteinander der Menschen macht die Gesellschaft und unsere Stadt lebens- und liebenswert und sozial. Dazu tragen viele engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Manager bis zum Arbeiter bei. Der Berliner Unternehmenspreis zeichnet solche Betriebe und seine Menschen aus. Denn wir wünschen uns noch mehr Firmen und Betriebe, die sich kreativ für unsere Gesellschaft einsetzen.“

Die Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, Carola Zarth: „Der Wettbewerb um die Franz-von-Mendelssohn-Medaille hat erneut gezeigt, dass sich die Berliner Unternehmerschaft ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist und diese in vorbildlicher Weise wahrnimmt. Die diesjährigen Bewerbungen haben die gesamte Bandbreite Berliner Unternehmen widergespiegelt:
Ob Kleinbetrieb oder Groß-Unternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitern – sie alle helfen Menschen. Allerdings tun sie dies meist ohne großes Aufsehen in der Öffentlichkeit erregen zu wollen und ohne, dass sie ein großes Lob dafür erwarten. Die Unternehmen tun Gutes und leisten so einen Beitrag zu gesellschaftlicher Stabilität – und das wollen wir der Öffentlichkeit zeigen“, sagte Zarth.

Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK Berlin: „Uns ist es wichtig, die vielen Unternehmen sichtbar zu machen, die gesellschaftlich verantwortungsvolles Wirtschaften fest in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben und sich ganz selbstverständlich für das Gemeinwohl engagieren. Nicht erst seit der „Fridays for Future-Bewegung“ gehört es zu unserem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns, soziale und ökologische Belange in die Wirtschaftstätigkeit einzubeziehen.“

Der Berliner Unternehmenspreis ist eine gemeinsame Auszeichnung des Regierenden Bürgermeisters, der Handwerkskammer Berlin und der IHK Berlin. Verliehen wird die Mendelssohn-Medaille in Erinnerung an den Unternehmer Franz von Mendelssohn (1865-1935).

Mit dem Preis sollen Berliner Unternehmen gewürdigt werden, die sich durch den Einsatz finanzieller, materieller oder personeller Mittel engagieren und durch gesellschaftlich vorbildliches Unternehmertum zum Nachahmen anregen. Gefragt sind dabei sowohl Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich durch persönliches Engagement auszeichnen als auch Unternehmen, die Freiräume für das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter schaffen.

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Presse- und Informationsamt des Landes Berlin

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion