In seiner Ansprache hob der Erste Bürgermeister die hohe Effizienz der deutschen öffentlichen Verwaltung sowie ihre Vorbildfunktion hervor. Bürgernähe, Serviceorientierung, zeitgemäße Kommunikation, schnelle, transparente Verfahren – dies zeichne die Behörden schon heute aus. Längst sei eine moderne, leistungsfähige Organisation entstanden, die den Unternehmen der Privatwirtschaft an Kompetenz und Effektivität in nichts nachstehe.
Zugleich machte Olaf Scholz aber auch deutlich, dass – wenngleich Hamburg bei der Digitalisierung der Verwaltung bereits heute schon einen Spitzenplatz einnehme – die Potenziale noch nicht ausgeschöpft seien. Die Verwaltung werde künftig in erster Linie digital kommunizieren, der Grundsatz laute: „Digital first!“ Damit der Wandel gelinge, komme es darauf an, dass sich auch der Nachwuchs engagiert und mit innovativen Ideen in den Prozess einbringe, digitale Kompetenzen seien gefragt. In Ausbildung und Studium werde deshalb gezielt auch hierzu weiterführendes Wissen vermittelt.
Auch unterstrich der Erste Bürgermeister die besonderen Herausforderungen an den öffentlichen Dienst in der Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Wer hier mitwirke, leiste in einer schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft und fördere auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Hamburg sei eine offene und lebensfrohe Ankunftsstadt und tue viel, damit Zuwanderer sich schnell und gut zurechtfinden. Er ging in diesem Zusammenhang auf das erst kürzlich vom Senat unter dem Slogan „Wir in Hamburg!“ verabschiedete Hamburger Integrationskonzept 2017 ein.
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Urheber: Bettina Lentz | Leiterin des Personalamts
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