Künstliche Intelligenz für den Mittelstand: Datenschutzaufsicht Niedersachsen begleitet Forschungsprojekt zu niedersächsischem KI-Reallabor

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Der Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen begleitet als Projektpartner das Forschungsprojekt CRAI zur Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Anwendungen für den Mittelstand. Im Rahmen des Projekts entsteht in Niedersachsen ein Reallabor, in dem praxisnahen Lösungen für den Einsatz vertrauenswürdiger, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierter Geschäftsmodelle in mittelständischen Unternehmen entwickelt werden.

Mittelständische Unternehmen sehen sich bei der Einführung von KI-Systemen oft mit einem Mangel an technischem Know-how, begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen sowie Unsicherheiten zum rechtlichen Rahmen konfrontiert. Dies kann zu Wettbewerbsnachteilen führen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland schwächen und das Wachstumspotenzial vieler Unternehmen beeinträchtigen. Das in Osnabrück entstehende Reallabor soll als Leuchtturmprojekt dem entgegenwirken.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz, Denis Lehmkemper:  „Wir freuen uns, als Teil dieses innovativen Projekts zum Entwickeln datenschutzfreundlicher und vertrauenswürdiger KI-Anwendungen beizutragen. Wir erhoffen uns darüber hinaus wichtige Impulse zu Anwendung und gegebenenfalls Weiterentwicklung des Rechtsrahmens rund um Reallabore und Künstliche Intelligenz.“

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Das „Center of Research and Development of Trustworthy AI Applications for Midsized Companies“ – kurz CRAI – wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr und vom Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung gefördert. Beteiligt sind verschiedene Partner aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung, neben dem LfD Niedersachsen unter anderem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Universität Osnabrück sowie das Klinikum Osnabrück.

Der LfD Niedersachsen übernimmt innerhalb des Projekts eine zentrale Rolle in der datenschutzrechtlichen Bewertung der eingesetzten KI-Methoden, insbesondere im Hinblick auf die Verarbeitung personenbezogener Daten. Ziel ist es, die Anforderungen und Bedingungen für einen datenschutzkonformen Betrieb des Reallabors zu erarbeiten und in die Praxis umzusetzen. Die Forschungsergebnisse des LfD Niedersachsen und der weiteren Projektpartner sollen zudem dazu beitragen, künftige KI-Anwendungen von vornherein vertrauenswürdig und datenschutzkonform aufzustellen.

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Text: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen

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