Mainz – Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum tagte zum neunten Mal

Arbeitsgruppe für Trägerschaft wird eingesetzt. Öffentlichkeitsbeteiligung startet im September.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Mainz -Mainz – (GL) Am 14. August traf sich zum neunten Mal die Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum in nicht öffentlicher Sitzung im Mainzer Rathaus. Die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten gemeinsam über die Zukunft des Gutenberg-Museums.

Die Entscheidung zur Einrichtung dieser Arbeitswerkstatt war am 18. Mai 2018 im Mainzer Stadtrat gefallen. Ziel aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die Sicherung der Zukunft des Museums. Grundlage ist das bereits erstellte Szenographiekonzept des Gutenberg-Museums. Moderiert wird der Prozess durch das erfahrene Büro PLANKOM aus Hannover.

Am Anfang der Sitzung wurden einige neue Mitglieder begrüßt, die aufgrund der zwischenzeitlich stattfindenden Kommunalwahlen neu in die Gruppe aufgenommen wurden. Die Art und Weise der Zusammenarbeit wurde mit den neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprochen und abgestimmt. Die Bundestagesabgeordneten Ursula Groden-Kranich und Tabea Rößner werden zukünftig in der Arbeitswerkstatt mitarbeiten. Alle Arbeitskreismitglieder werden auch in der neuen Legislaturperiode versuchen, persönlich und kontinuierlich an diesem Prozess teilzunehmen. Vereinbart wurden weiter die Vertraulichkeit der Zusammenarbeit sowie auch das bislang gepflegte Konsensprinzip.

Einführend wurde zu den in den letzten Wochen in der Presse diskutierten Themen rund um das Museum und seine Zukunft Stellung genommen. Positiv wurde das große öffentliche Interesse am Gutenberg-Museum bewertet.

Zum baulichen Zustand des Gutenberg-Museums fasste Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse nochmals die Grundlagen zusammen: Bereits im Auslobungstext des Jahres 2015 wurde festgelegt, dass die Sanierung des Museums im Bestand erfolgen soll, auch wenn es aufgrund des Alters und der Statik des Schellbaus ein schwieriges Unterfangen sein wird. Diese Voraussetzung gilt weiterhin.

Zwei mögliche alternative Standorte zum gegenwärtigen Museumsstandort am Liebfrauenplatz waren in der achten Sitzung der Arbeitswerkstatt im Konsens verabschiedet und veröffentlicht worden: das Allianzhaus sowie der Parkplatz neben dem Kurfürstlichen Schloss am Ernst-Ludwig Platz.

Konzept zur geplanten Öffentlichkeitsbeteiligung

Der Schwerpunkt der neunten Sitzung lag auf der Planung der Öffentlichkeitsbeteiligung. Der erste öffentliche Termin der Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum wird am 26. September 2019, ab 17.30 Uhr im Gutenberg-Museum stattfinden. Um Voranmeldung wird gebeten. Neben einer Präsentation des baulichen Zustands des Schellbaus werden an diesem Abend die 20 bereits vom Arbeitskreis und der Verwaltung geprüften Standortvorschläge gezeigt. Bürgerinnen und Bürger können sich über diese Auswahl informieren.

Am Samstag, 19.10.2019 soll eine Exkursion für Interessierte nach Frankfurt (mit Voranmeldung) stattfinden, um dort beispielhafte Museumsbauten zu besichtigen.

Konsens über eine Arbeitsgruppe Trägerschaft

Zur Zukunft der Trägerschaft werden verschiedene Modelle geprüft und unter Hinzuziehung externer Expertise in einer Gruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Werkstatt zusammensetzt, diskutiert. Diese werden im Dezember der gesamten Arbeitswerkstatt vorgestellt, bewertet und den politischen Gremien empfohlen.

Bürgerbeteiligung am 26.9.2019, 17.30 Uhr, Gutenberg-Museum Mainz, Liebfrauenplatz. Dauer voraussichtlich 3 Stunden. Voranmeldung erbeten unter arbeitswerkstatt-gutenberg@stadt.mainz.de bis 16.9.2019.

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion