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Oberwesel am Rhein – Simmern im Hunsrück – CDU zum Thema Loreley-Kliniken: Konstruktiv nach vorne, statt Augenwischerei

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Simmern im Hunsrück -Oberwesel am Rhein – Simmern im Hunsrück – CDU: Die geplante Schließung der Loreley-Kliniken ist weiterhin Thema innerhalb der Kreis-CDU.

Alle betroffenen Ebenen sind sich einig darüber, dass die anstehende Schließung ein schwerer Schlag für die gesamte Region ist. „Wir sind uns aber auch einig darüber, dass es nun an der Zeit ist, konstruktiv nach vorne zu blicken,“ so der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner. „Den Menschen rund um Oberwesel und St. Goar und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern falsche Hoffnungen machen, ist kein gutes Signal. Wir haben bisher eine überparteiliche und sachliche Debatte in der Sache gehabt. Diesen Weg hat die SPD nun verlassen, das ist sehr schade,“ fasst Thomas Bungert zusammen.

„Die Ministerin hat Monate Zeit gehabt. Seit der Veranstaltung in St. Goar haben wir von ihr nichts mehr gehört, und nun macht sie irgendwelche Versprechungen“, so Bungert weiter. „Mit dem Wissen, dass Frau Bätzing-Lichtenthäler bereits vor Wochen schriftlich jede finanzielle Unterstützung des Krankenhauses aus Wettbewerbsgründen abgelehnt, sind die Aussagen der Kreis-SPD noch durchsichtiger. Polemik, statt Politik. Damit muss nun Schluss sein,“ so der heimische CDU-Landtagsabgeordnete, Hans-Josef Bracht.

”Wir streben eine konstruktive und auch machbare Lösung für die weitere gesundheitliche Versorgung an. Die Bürgerinnen und Bürger in der Region beschäftigt diese Frage sehr,“ so die Vorsitzenden der CDU aus St. Goar und Oberwesel, Kerstin Arend-Langenbach und Maximilian Jäckel. Die Christdemokraten haben dafür einen gestuften Plan in den Blick gefasst, der zunächst die Gesundheitsversorgung sowie die Seniorenbetreuung in der Region stärken und im zweiten Schritt auch die Wirtschaftskraft stärken soll. „Zur Stärkung der Gesundheitsversorgung sehen wir ein fachärztliches Versorgungszentrum als realistisch machbare Lösung an. „Hierrüber habe ich bereits mit der Kassenärztlichen Vereinigung gesprochen,“ ergänzt der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Axel Strähnz, selbst Arzt in Oberwesel, der eine Umsetzung eines medizinischen Versorgungszentrums am schnellsten mit der bestehenden Struktur der Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel favorisiert. „Eine grundsätzliche Bereitschaft von einigen aktuell in der Klink beschäftigten Ärzten habe ich für ein solches Konstrukt bereits“, so der Oberweseler Stadtbürgermeister, Marius Stiehl. Als ergänzenden Schritt können sich die Christdemokraten die Stärkung der DRK-Standortes vorstellen und schlagen vor, dass der Landkreis bei der zuständigen Rettungsdienstbehörde einen weiteren Rettungswagen für Oberwesel beantragt. „Ich bin sehr froh darüber, dass sich der Landrat bereiterklärt hat, uns bei diesem Bestreben zu unterstützen und eine entsprechende Anfrage an die zuständige Behörde geschickt hat,“ sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat von Oberwesel, Jan Zimmer.

„Die zweite Säule, die ausgebaut werden soll, ist die Seniorenbetreuung. Das Seniorenzentrum läuft gut, ist aber zu klein. In Deutschland beträgt die durchschnittliche Größe von Seniorenheimen 70 bis 90 Bewohner. Eine solche Größe müssen wir anstreben, um für diesen Bereich eine auskömmliche und zukunftsgerichtete Perspektive zu haben,“ so die Christdemokraten unisono. Zur Stärkung der heimischen Wirtschaft und damit eine weitere Säule zur Nachnutzung des Krankenhauses hat Oberwesels Stadtbürgermeister Stiehl fest im Blick, wird darüber aber zunächst den Stadtrat befragen.

„Sachlich und konstruktiv mit guten und vor allen Dingen machbaren Ideen nach vorne. Das war und ist schon immer die politische Grundausrichtung der Union gewesen. Für Oberwesel bedeutet das jetzt ein fachärztliches Gesundheitszentrum, Stärkung der Rettungswache und Ausbau des Seniorenzentrums“, so abschließend der CDU-Kreisvorsitzende Tobias Vogt.

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Stefanie Bach
Pressesprecherin CDU-Kreisverband Rhein-Hunsrück

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