Striegel habe in der Debatte über ein linkes Zentrum in Halle eine „widerrechtliche Hausbesetzung“ verteidigt sowie „kriminelle Handlungen zu relativieren und zu legalisieren versucht“, wie der parlamentarische Geschäftsführer der AfD, Robert Farle, kritisiert. Striegel hatte gesagt, dass „auch nicht legale Tätigkeiten“ legitim sein könnten. Der Hallenser sei deshalb nicht nur eine „Fehlbesetzung“ als rechtspolitischer Sprecher der Grünen, sondern auch „untragbar“ als Mitglied der PKK.
Die Koalition will den Antrag ablehnen. Allerdings sagte auch Grünen-Fraktionschefin Cornelia Lüddemann, Striegels Sätze hätten „Spielraum für Interpretation“ gelassen. Das müsse er nun ausräumen.
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