Der Vertrag berechtigt die DPW alle öffentlichen Werbeflächen zu vermarkten. Dabei sollen weder die Anzahl der Werbestandorte erheblich steigen, noch eine Umrüstung auf digitale Werbeanlagen stattfinden. Zurzeit werden 80 Großflächen, 110 Litfaßsäulen und 162 City-Light-Poster-Vitrinen für Werbung genutzt. Die Stadt Trier erhält neben den höheren Konzessionseinnahmen auch Preisnachlässe für die Kultur- und Eigenwerbung. Außerdem stellt die DPW die „Kultursäulen“ für Informationen und Veranstaltungen der Trierer Vereine sowie gemeinnütziger oder von der Stadt geförderter Institutionen kostenfrei zur Verfügung. Die Anlaufstelle für Informationen und für die Erlaubnis zum Anbringen der Plakate ist das Kulturbüro.
Wolfgang van Bellen, Amtsleiter des Tiefbauamts, zeigt sich zufrieden: „Wir sind froh, mit der DPW einen Vertragspartner zu haben, den wir schon aus der Vergangenheit kennen.“ Auch Manfred Holtermann, Geschäftsführer der DPW, lobt den „konstruktiven und angenehmen Verfahrensablauf“ und merkt an: „Es hat emotional gut getan, den Zuschlag der Stadt Trier zu erhalten. Wir haben die Tradition wiederhergestellt.“ Denn die DPW hat eine direkte Verbindung zu Trier. 1947 wurde hier die Firma Süpla von Günter Freund übernommen. Er baute sie in den darauffolgenden Jahren zur Firmengruppe Freund aus, zu der auch die DPW gehört. Der Firmensitz ist Koblenz. Die DPW ist Besitzgesellschaft der Firmengruppe Freund und verwaltet mehr als 100.000 Werbeträger.
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Presseamt Trier