Um 9.50 Uhr musste ein 24-jähriger Bulgare mit seinem Renault Kleintransporter auf der Autobahn A9, kurz nach der Anschlussstelle Marktschorgast, auf der rechten Fahrspur staubedingt hinter einem Lastwagengespann anhalten. Dies übersah der nachfolgende 38-jährige Fahrer eines Opels aus Grimma. Der Wagen prallte gegen den Transporter und rutschte aufgrund seiner Geschwindigkeit gänzlich Mit schweren Verletzungen kam der Opel-Fahrer mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus.
Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die Autobahn in Richtung Nürnberg zirka 45 Minuten total gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei Münchberg konnte nach entsprechender Reinigung die Fahrspuren gegen 11.45 Uhr wieder komplett freigeben. Für die Absicherung des bis zu zehn Kilometer langen Staus war das Technische Hilfswerk Kulmbach im Einsatz. An den beiden hauptsächlich beteiligten Fahrzeugen entstand ein Totalschaden von je 20.000 Euro.
Der Lastwagenanhänger wurde für rund 5.000 Euro beschädigt und konnte seine Fahrt fortsetzten. Gegen den Opel-Fahrer leiteten die Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth ein Bußgeldverfahren ein.
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Polizei Franken