Hamburg – Beginn der Sturmflutsaison: Im Ernstfall schnell informiert

Sirenen an der Elbe heulen Donnerstag zur Probe / Testwarnung auch via App.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hamburg -Hamburg – Hamburg bereitet sich auf die bevorstehende Sturmflutsaison vor. Insbesondere in der Zeit vom 15. September bis 31. März des Folgejahres kann es in tiefer liegenden Gebieten und im Hamburger Hafen zu einer Gefährdung durch Sturmfluten kommen.

Hamburg ist mit seinen modernen Hochwasserschutzanlagen gut aufgestellt. Um die Bevölkerung unabhängig davon über das richtige Verhalten im Fall einer bevorstehenden Sturmflut aufzuklären, hat die Behörde für Inneres und Sport in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Hamburg-Mitte, Harburg, Altona und Bergedorf besondere Vorkehrungen getroffen. „Hamburg hat sich sehr professionell auf eine Sturmflut vorbereitet“, sagt Bernd Krösser, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport und Leiter der Katastrophenabwehr.

Am Donnerstag, 12. September 2019, von 10.15 Uhr bis 10.20 Uhr, werden im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen ausgelöst. Dabei handelt es sich um den jährlichen Probebetrieb, der neben einer Überprüfung der Anlagen auch dazu dient, das Sirenensignal – ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton – in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen. Im Ernstfall fordert das Sirenensignal die Bevölkerung in den gefährdeten Stadtteilen dazu auf, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen der regionalen Rundfunksender zu achten. Hamburg verfügt derzeit über knapp 60 Motorsirenen und 75 moderne, elektronische Hochleistungssirenen, wobei das Sirenenwarnnetz auch in den kommenden Jahren weiter modernisiert wird.

Zeitgleich zum Sirenenprobebetrieb wird auch eine Testwarnung per Smartphone-App über die Katastrophenwarnsyteme KATWARN und NINA gesendet.

Darüber hinaus gibt die Behörde für Inneres und Sport regelmäßig aktualisierte Sturmflutbroschüren heraus. Diese in neun Regionalausgaben verfügbaren Merkblätter enthalten wichtige Informationen zu Vorkehrungen, zum richtigen Verhalten und zur Gefahrenerkennung. Die Broschüren stehen auch im Internet unter www.hamburg.de/katastrophenschutz zum Herunterladen zur Verfügung.

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Stadt Hamburg – Behörde für Inneres und Sport

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion