Koblenz – Infotafel ziert jetzt die Aussichtsplattform „Rhein-Mosel-Bick“

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Auf dem Foto: Andreas Drechsler (links) dankt Marlies und Gerhard Josef Hermann für ihren Namensvorschlag „Rhein-Mosel-Blick“ für die Aussichtsplattform im Festungspark Ehrenbreitstein. Foto: Stadt Koblenz

Koblenz – Die Aussichtsplattform heißt nun offiziell „Rhein-Mosel-Blick“: Feierlich wurde jetzt eine Infotafel enthüllt, die Besuchern die Namensfindung und auch die Entstehungsgeschichte des imposanten Bauwerks im Festungspark Ehrenbreitstein erklärt. Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, dankte noch einmal Gerhard Josef Hermann und seiner Frau Marlies für den Namensvorschlag. Nach einem Wettbewerb mit insgesamt 326 Ideen hatte sich der Stadtrat für den Namensvorschlag des gebürtigen Koblenzers entschieden.

Ökologisches und klimafreundliches Baumaterial

Der „Rhein-Mosel-Blick“ bietet eine Panorama-Aussicht auf den Rhein und die Mosel mit dem Deutschen Eck, auf die Stadt Koblenz und die Festung Ehrenbreitstein. Die Aussichtsplattform, die als Dreieck über der Hangkante des Festungsparks Ehrenbreitstein quasi „schwebt“, wurde aus Anlass des Internationalen Jahres der Wälder als Beitrag zur Bundesgartenschau 2011 entworfen. Das Bauwerk wurde von Landesforsten Rheinland-Pfalz und der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH gemeinsam geplant, in enger Partnerschaft errichtet und zu gleichen Teilen finanziert.

Für die Zeit der BUGA beherbergte das Gebäude die interaktive Ausstellung „Wald im Wandel“ von Landesforsten. Dieser Beitrag wurde während der BUGA zum Besuchermagneten. Im Anschluss an die BUGA wurde das Bauwerk an die Stadt Koblenz übergeben und blieb so als ein touristischer Höhepunkt des Festungsparks Ehrenbreitstein erhalten. Das Bauwerk wirbt beispielhaft für die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz als ökologisches und klimafreundliches Baumaterial des 21. Jahrhunderts.

Stadtgärtner kümmern sich um Instandhaltung

Noch einige Fakten zu dem Bauwerk: Gebaut wurde es 2010/2011 von der BUGA Koblenz 2011 GmbH und Landesforsten Rheinland-Pfalz zur Bundesgartenschau aus 150 Kubikmeter Douglasien-Brettschichtholz aus rheinland-pfälzischen Wäldern sowie Stahlverbindungen und -blechen zur statischen Stabilität und zum konstruktiven Holzschutz. Der Entwurf des scheinbar schwebenden, gleichseitigen Dreiecks mit einer Seitenlänge von 30 Metern, barrierefrei begehbar über zwei Ebenen, stammt vom Architekturbüro Dethier aus Lüttich (Belgien). Die Baukosten beliefen sich auf 750.000 Euro. Seit Ende der Bundesgartenschau kümmern sich die Stadtgärtner des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz um die Instandhaltung.

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Stadt Koblenz