Ziel: Bildung von Fahrgemeinschaften fördern – ohne Vermittlungsprovision.
Dem will der ADAC als digitaler Mobilitätshelfer entgegensteuern und mitwirken, dass gerade die Berufspendler schneller vorankommen. So kooperieren nun ADAC und Stadt Koblenz bei der Werbung für Fahrgemeinschaften.
Mit der neuen Plattform unter www.koblenz.de/pendlernetz möchten der ADAC und die Stadt Koblenz Berufspendlern, die nahezu die gleichen Wege zu Arbeit fahren, unkompliziert die Bildung von Fahrgemeinschaften ermöglichen. „Schließlich machen regelmäßige Fahrten mit kurzer oder mittlerer Wegstrecke etwa 80 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens aus“, so Curt Beckmann, Geschäftsführer des in Koblenz ansässigen ADAC Mittelrhein: „Meistens sitzt dabei nur eine Person im Auto, die restlichen Plätze bleiben frei. Diese wollen wir künftig auch besetzen.“
„Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz, wenn wir die Bildung von Fahrgemeinschaften über eine zentrale Plattform initiieren. So finden Interessierte auf einfachem Wege zueinander und der Autoverkehr wird reduziert – genau dies ist ja unser Ziel,“ so Oberbürgermeister David Langner zur Kooperation von ADAC und Stadt Koblenz.
Die Nutzung des Pendlernetzes ist dabei sowohl für den Anbieter als auch den Mitfahrer uneingeschränkt offen und ohne jegliche Vermittlungsprovision – auch ohne Mitgliedschaft im ADAC. Den Mitfahrpreis handeln Fahrer und Mitfahrer ganz einfach untereinander aus, oder wechseln sich turnusmäßig ab, wer am Steuer seines Wagens sitzt. Mobilitätsdaten werden natürlich keine gesammelt.
Wer ebenfalls dabei sein und das Verkehrsaufkommen in der gesamten Region reduzieren möchte: Über www.koblenz.de/pendlernetz kann man sich ganz einfach verlinken.
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Stadt Koblenz