Mainz – Modernisierung Gutenberg-Museum: Bürgerbeteiligung

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Mainz -Mainz – (rap) Das Gutenberg-Museum gilt als eines der wichtigen Markenzeichen der Landeshauptstadt Mainz. Jährlich besuchen über 140.000 Menschen das Museum, das zu einem der ältesten Druckmuseen der Welt und zu einem der meistbesuchten Museen in Deutschland gehört. Das Gutenberg-Museum muss nach vielen Jahren seines Bestehens baulich sowie im Hinblick auf die Dauerausstellung erneuert werden. Im April 2018 hatte sich die Bürgerschaft im Bürgerentscheid gegen den geplanten Erweiterungsbau ausgesprochen.

Der Stadtrat hat die Verwaltung am 9. Mai 2018 beauftragt, eine „Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum“ einzurichten, um die weitere Entwicklung des Hauses unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben.
In einem ersten Schritt erarbeiten seither die ständigen Mitglieder der Arbeitswerkstatt, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiativen, des Stadtrates, der Verwaltung und weiterer Interessenvertretungen, gemeinsam in regelmäßigen, konstruktiven Sitzungen Empfehlungen und Möglichkeiten für eine gute Zukunft des Museums.

Als nächstes haben nun alle Mainzerinnen und Mainzer die Gelegenheit, sich an den Überlegungen zur baulichen Gestaltung des Gutenberg-Museums der Zukunft zu beteiligen. Dazu lädt die Landeshauptstadt Mainz zur ersten öffentlichen Sitzung der „Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum“ am 26. Donnerstag, 26. September 2019 von 17.30 bis 20.30 Uhr ins Gutenberg-Museum ein.

Bei dieser Veranstaltung erhalten alle Interessierten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Diskussions- und Arbeitsstand der Werkstatt zu informieren, ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und eigene Ideen und Anregungen einzubringen.

Aufgrund der Brandschutzbestimmungen im Museum sind die Teilnahmekapazitäten limitiert. Es wird daher um eine verbindliche Anmeldung zur Veranstaltung unter arbeitswerkstatt-gutenberg@stadt.mainz.de bis zum Freitag, 20. September 2019 gebeten.
Sollte die Nachfrage die vorhandenen Kapazitäten für die Veranstaltung am 26. September übersteigen, sollen weitere Termine angeboten werden. Allen Bürgerinnen und Bürgern soll die Gelegenheit zur Diskussion gegeben werden.

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion