Mainz – Städtische Kindertagesstätten: Verlässliche Betreuung und gesundheitliche Sicherheit in vertrautem Umfeld haben Vorrang

Nachrichten-aus-Mainz-am-Rhein-RLP-Mainz – (ekö) Das Corona-Virus bestimmt seit dem Frühjahr unseren Alltag. Für alle Menschen ist diese Situation eine anhaltende Herausforderung.

Alle sind gefragt, dazu beizutragen, damit die Corona-Pandemie gemeinsam gemeistert werden kann. Ein wichtiges Ziel ist es, die Kindertagesstätten geöffnet zu halten, um den Kindern die vertraute Umgebung und die vertrauten Betreuungspersonen, die für sie von wesentlicher Bedeutung sind, zu erhalten. Für die Eltern wiederum ist es von Bedeutung, dass eine verlässliche Betreuung vorhanden ist. Kinder, Eltern und nicht zuletzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas brauchen einen Rahmen, der gesundheitliche Sicherheit bietet.

Die Ansteckungsrate steigt zwar auch in Kindertagesstätten, bleibt jedoch insgesamt vergleichsweise gering – dank der Einhaltung der Hygienekonzepte in den Kindertagesstätten. Als Schutz vor Infektionen sollten, so empfiehlt das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, größere Durchmischungen von Kindergruppen vermieden werden, um Schließungen ganzer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Denn Kinder bzw. Eltern haben unverändert Anspruch auf die rechtlich vorgegeben und vereinbarten Betreuungsumfänge.

Vor diesem Hintergrund lässt das Amt für Jugend und Familie derzeit die Beteiligten in den 59 städtischen Kitas – Kita-Leitung und -Teams, Elternvertreter und Eltern – abklären, inwieweit die Möglichkeit gegeben und die Bereitschaft vorhanden ist, die Durchmischung von Kindern und Personal in den Kindertagesstätten zu vermindern, indem z.B. auf die Umsetzung offener Gruppenkonzepte zugunsten fester bzw. teiloffener Gruppenkonzepte verzichtet wird.

Herausgeber:
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der Landeshauptstadt Mainz
Stadthaus ‚Große Bleiche‘ (Große Bleiche 46/Löwenhofstr. 1)
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