Berlin – Ehrhorn (AfD): Bundesregierung will die deutschen Landwirte ruinieren

Winzer und Landwirt - Landwirtschaftsmagazin - Aktuell -Berlin – Zu der Großdemonstration der Landwirte rund um das Brandenburger Tor mit tausenden von Traktoren und Teilnehmern erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft:

„Die Landwirte haben die volle Unterstützung meiner Fraktion. Die ideologischen Vorgaben der Bundesregierung, die einem grünen Öko-Wahn entspringen, sind für sie unzumutbar und vernichten ihre Existenzgrundlage. Wenn Düngung in bestimmten Gebieten nur noch unterhalb des Nährstoffbedarfs der Pflanzen erlaubt sein soll, wenn ohne wissenschaftliche Grundlage der Einsatz von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln soweit reduziert werden soll, dass ein wirtschaftlicher Anbau nicht mehr möglich ist, wenn ein Freihandelsabkommen mit Südamerika den deutschen Lebensmittelmarkt mit billigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen überschwemmt, die nicht ansatzweise unter den deutschen Umwelt- und Tierschutzbedingungen erzeugt wurden, und, wenn die Direktzahlungen vermehrt für Umweltschutz statt Ackerbau bezahlt werden sollen, lässt sich daraus nur ein einziger Schluss ziehen: Diese Bundesregierung will die deutschen Landwirte ruinieren.

Ich kann nur eindringlich davor warnen, solchen Ideen aufzusitzen. Ist die traditionell familiengeprägte Landwirtschaft in Deutschland erst einmal vernichtet, übernimmt eine internationale Agrarindustrie die Lebensmittelproduktion hierzulande, wie sie sich in Osteuropa bereits breitmacht. Niemand soll glauben, dass diese sich dann dem regionalen Umwelt- und Tierschutz verpflichtet fühlt. Ich habe selbst an der Kundgebung in Berlin teilgenommen, um damit die Solidarität der AfD-Fraktion mit den Landwirten zu unterstreichen. Das Bild der Protestveranstaltung war beeindruckend und bringt hoffentlich auch die Bundesregierung noch zum Nachdenken.“

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Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion