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Dresden – Bauboom hält an: Die meisten Wohnungen wurden in 2019 in der Südvorstadt, in Striesen und in der Altstadt gebaut

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dresden -Dresden (SN) – Bauboom hält an: In Dresden entstanden in den letzten Jahren viele neue Gebäude. Diese Entwicklung schlägt sich auch im Baugewerbe nieder.

Bezogen auf Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten stieg die Zahl der Beschäftigten insgesamt gegenüber dem Vorjahr bis zum dritten Quartal 2019 deutlich an. Im vierten Quartal ging die Zahl dann leicht zurück auf 7 342 Beschäftigte, das sind aber immer noch fast 500 Personen mehr als im vierten Quartal 2018. Sie erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von über 488 Millionen Euro. Seit der „Wende“ ist das der dritthöchste Gesamtumsatz in einem Quartal. Nur 1995 und 1996 im jeweils vierten Quartal wurden höhere Umsätze erwirtschaftet.

Mit einem Zuwachs von rund 1 500 Wohnungen erhöhte sich der Bestand an Wohnungen bis Ende September 2019 gegenüber Ende des Jahres 2018 auf 301 707. In den ersten drei Quartalen 2019 wurden 228 Gebäude neu gebaut und 14 abgerissen. Besonders viele Wohnungen entstanden in den Stadtteilen Südvorstadt-West (321), Striesen-Süd (229) und der Inneren Altstadt (117). In der Äußeren Neustadt gab es Ende September 2019 mit über 10 000 Wohnungen mit Abstand die meisten Wohnungen insgesamt. In Seidnitz/Dobritz waren es zu diesem Zeitpunkt fast 8 000, gefolgt von den Stadtteilen Leubnitz-Neuostra, Klotzsche und Striesen-Ost mit jeweils um die 7 700 Wohnungen.

Im dritten Quartal 2019 wurden Baugenehmigungen für 362 Gebäude und 2 239 Wohnungen erteilt. Bei den neu zu bauenden Gebäuden handelt es sich um 78 Eigenheime, 39 Mehrfamilienhäuser und 51 Nichtwohngebäude wie beispielsweise Bürogebäude. In den Mehrfamilienhäusern sind insgesamt 620 neue Wohnungen geplant, in den Nichtwohngebäuden entstehen zusätzlich 57 Wohnungen. Neun Prozent der Wohnungen werden aus einem Raum, 34 Prozent aus zwei, 21 Prozent aus drei und 35 Prozent aus vier und mehr Räumen bestehen.
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Landeshauptstadt Dresden
Amt für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll

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