Hamburg – Corona-Briefing KW 01: Zahlen und Einschätzungen zu Schutzimpfungen und Infektionsgeschehen

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hamburg -Hamburg – Corona-Aktuell 04.01.2022: Mindestens 79,4 Prozent der gesamten Bevölkerung und 91 Prozent der Erwachsenen in Hamburg haben eine oder mehr Schutzimpfungen erhalten. Eine Auffrischungsimpfung erhielten über 40 Prozent der Erwachsenen, bei den über-60-Jährigen liegt dieser Anteil mit 56,2 Prozent bereits bei mehr als der Hälfte der Bevölkerung in diesem Alter.

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum wurden 8.824 neue Corona-Fälle gemeldet. Das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 463,34. Seit Beginn der Pandemie haben sich 145.810 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 122.600 Personen gelten als genesen.

Rund 1.470.900 Personen haben bereits wenigstens eine Corona-Schutzimpfung erhalten; rund 1.427.300 Personen sind nach Abschluss der Impfserie mit i.d.R. zwei Dosen vollständig geimpft. Unter den über 60-Jährigen haben 89,6 Prozent eine Schutzimpfung erhalten, unter den 18- bis 59-Jährigen sind 86,7 Prozent mindestens einmal geimpft. Rund 60 Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mindestens eine Schutzimpfung erhalten. Mehr als die Hälfte der Menschen im Alterssegment von über 60 Jahren (56,2 Prozent) hat bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Insgesamt hat fast mehr als jede dritte Hamburgerin bzw. jeder dritte erwachsene Hamburger (40,1 Prozent) den Impfschutz aufgefrischt.

In der vergangenen Woche wurden in Hamburg trotz des feiertagsbedingt erwartbaren Rückgangs insgesamt 67.882 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt – 64 Prozent davon in den Arztpraxen, 34 Prozent über die städtischen Impfangebote und 2 Prozent über betriebsmedizinische Angebote. Bei 81 Prozent der durchgeführten Impfungen handelte es sich um Auffrischungsimpfungen.

Impfangebote für Grundimmunisierung ebenso wie für die Auffrischungsimpfung bestehen in zahlreichen Arztpraxen und zusätzlich im Rahmen städtischer Angebote. Unter www.hamburg.de/corona-impfung finden Sie täglich eine Übersicht über die am jeweiligen Tag und in den kommenden Wochen bestehenden Angebote. Dort finden Sie auch die Links zu den Terminbuchungsplattformen. Im Monat Januar werden die städtischen Impfangebote wie angekündigt ausgeweitet und zusätzliche Öffnungstage und Termine stehen zur Verfügung.

Die Auslastung im stationären Bereich ist nach dem Jahreswechsel bislang nicht problematischer als in den Vorwochen. In 20 Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 271 Patienten mit einer Coronavirus-Infektion stationär behandelt, darunter ist für 63 Personen (unverändert zur Angabe zum Vorwochen-Stichtag) eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Aktuelle Angaben zum Wohnort der Patienten liegen derzeit nicht vor, und werden ab Erhebung am 5. Januar wieder berichtet.

Laut RKI-Berechnung liegt die 7-Tages-Inzidenz bei Hospitalisierungen von Hamburgerinnen und Hamburgern aktuell bei 3,24.

In den stationären Pflegeeinrichtungen sind in 13 Einrichtungen insgesamt 78 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, mit wenigen Ausnahmen handelt es sich dabei um jeweils nur einzelne Fälle je Einrichtung.

Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests lag in der zurückliegenden Kalenderwoche pro Werktag durchschnittlich bei rund 13.000 Testungen und ist damit – mutmaßlich bedingt durch die zurückliegenden Feiertage – erwartungsgemäß zurückgegangen. Die Rate der positiven Befunde liegt demgegenüber erheblich höher, bei 20,4 Prozent.

Derzeit sind 296 Fälle der Omikron-Variante B.1.1.529 in Hamburg bestätigt. Mehrere hundert weiterer Verdachtsfälle sind in Prüfung. Es ist nach wie vor von einer kurzfristigen Zunahme der bestätigten Fälle auszugehen.

Nach den vorliegenden Daten (Stand 3. Januar 2022) sind in Hamburg 10.649 Fälle zu verzeichnen, in denen sich eine Person trotz vollständiger Schutzimpfung infiziert und Symptome entwickelt hatte. Nachmeldungen zum Impfstatus sind möglich. In insgesamt 495 Fällen wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich, in 52 Fällen davon eine intensivmedizinische Behandlung.

In der 52. Kalenderwoche sind insgesamt 8.337 Corona-Infektionen von den Gesundheitsämtern erfasst worden. Die Altersverteilung stellt sich wie folgt dar: 269 Fälle gehen auf die 0- bis 5-Jährigen zurück, 837 Fälle auf die 6- bis 14-Jährigen, 590 Fälle auf die 15- bis 19-Jährigen. Die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen ist mit 2.026 Fällen betroffen; die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 1.647 Fällen. 1.224 Fälle gehen auf die 40- bis 49-Jährigen zurück, 962 Fälle beziehen sich auf die 50- bis 59-Jährigen. 408 Fälle dieser Woche lassen sich den 60- bis 69-Jährigen zuordnen, weitere 281 Fälle den über 70-Jährigen.

Die Zuordnung der Fälle zu einem Ausbruchsgeschehen ist derzeit nicht aussagekräftig möglich. Nach vorliegenden Angaben haben sich Personen in zehn Fällen die Infektion im Ausland zugezogen.

Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.997 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem SARS-CoV-2-infizierten über 90-Jährigen aus Hamburg liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei ca. 23,8 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 18,1 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 9,1 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 1,9 Prozent. In allen anderen Alterssegmenten verstarben deutlich weniger als ein Prozent der Infizierten.

Tägliche Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Werte zu den durchgeführten Impfungen werden werktäglich beim RKI im Impfquoten-Monitoring zusammengeführt (xlsx-Download).

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Für Fragen zu den Corona-Regelungen in Hamburg ist die Hamburger Corona-Hotline unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr erreichbar.

Alle wichtigen Informationen zur Corona-Schutzimpfung sind online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar.

Zu den Themen „Schutzimpfungen“, „Quarantäne und Isolation“ und „Testen“ sind kompakte und aktuelle Informationsblätter unter www.hamburg.de/corona-kurzinfo in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Polnisch, Russisch und Türkisch abrufbar.

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