Ein Kommentar von Florian Rinke.
Das soziale Netzwerk polarisiert seit Jahren: Es wurde kritisiert für seinen Umgang mit Daten, aber auch schon dafür, Menschen in Schwellenländern kostenlosen Internetzugang zu verschaffen und dann festzulegen, welche Seiten sie besuchen dürfen. Am Erfolg hat das nichts geändert: Die Nutzerzahlen steigen seit Jahren, die Umsatzrendite lag zuletzt bei fast 40 Prozent. Auf knapp 41 Milliarden Dollar Umsatz kamen rund 16 Milliarden Dollar Gewinn.
Der Datenskandal könnte ein Wendepunkt sein.
Er verschärft die Debatten über eine strengere Regulierung des Netzwerks. Endlich! Denn der Einfluss von Konzernen wie Facebook und Google auf die öffentliche Meinung ist immens. Entsprechend sollte die Verantwortung für die Inhalte sein. Jahrelang haben die Konzerne bewiesen, dass ihnen Gewinne wichtiger waren. Also muss nun die Politik reagieren. www.rp-online.de
Rheinische Post
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