SPD: Bundeshaushalt 2026 – Wir lassen Betroffene nicht allein

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SPD: Bundeshaushalt 2026Wir lassen Betroffene nicht allein – Berlin (ots) – Prävention gestärkt, Pflege stabilisiert, Long-Covid-Forschung über ein ganzes Jahrzehnt auf den Weg gebracht – der Bundeshaushalt setzt klare gesundheitspolitische Schwerpunkte.

Dr. Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:

„Die Bereinigungssitzung setzt klare Schwerpunkte für Prävention, Versorgung und Gesundheitsschutz. Wir erhöhen die Mittel für Aufklärungs- und Präventionsangebote, darunter zwei Millionen Euro für den Krisenchat – ein wichtiges niedrigschwelliges Unterstützungsangebot insbesondere für junge Menschen.

Gleichzeitig stabilisieren wir die Pflegeversicherung: Die erzielte Einigung sendet ein wichtiges Signal an Millionen Pflegebedürftige und Beitragszahlerinnen und Beitragszahler. Der Beitragssatz der Pflegeversicherung bleibt auch 2026 stabil. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sorgt mit der Aufstockung des bereits vorgesehenen Darlehens von 1,5 Milliarden Euro um 1,7 Milliarden Euro auf nun insgesamt 3,2 Milliarden Euro dafür, dass der aktuelle Satz von 3,6 Prozent gehalten werden kann.

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Ein besonders starkes Signal ist die Bereitstellung von 50 Millionen Euro jährlich für die ME/CFS- Post-Covid-Syndrom-Forschung im Zeitraum von zehn Jahren. Insgesamt fließt damit eine halbe Milliarde Euro in diesen Bereich – ein wichtiger Schritt, um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern und ihren Anliegen endlich das politische Gewicht zu geben, das sie verdienen.“

Dr. Lina Seitzl, Fachpolitikerin:

„Seit Jahren warten ME/CFS-Betroffene auf Heilung. Mit der Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen geben wir diesen Menschen und ihren Angehörigen endlich Hoffnung. Zehn Jahre investieren wir jährlich 50 Millionen Euro in die Erforschung von Long Covid und ME/CFS. Insgesamt steht eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung, um endlich Therapien gegen diese Krankheiten entwickeln. Außerdem investieren wir 30,8 Millionen Euro bis 2029, um ein dringend benötigtes Forschungsprogramm zur Frauengesundheit zu starten. Diese Entscheidungen zeigen klar: Wir lassen Betroffene nicht allein“.

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Text: SPD-Bundestagsfraktion

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