Wien (A) – FP-Seidl: Im Ressort Wehsely läuft es noch immer unrund

Allein aus Sicht der Gesundheitsversorgung kann die FPÖ dem rot-grünen Budgetvorschlag nicht zustimmen

suedwest-news-aktuell-oesterreichWien (A) – Wer täglich die Zeitung liest, erfährt, was im Ressort Wehsely wieder schief gegangen ist. Waren es letzte Woche das 1.000te Hoppala über das Milliardengrab KH Nord oder die Zunahme von Diebstählen in den Wiener Krankenanstalten, so sind es heute – Montag – wieder einmal zahlreiche Gangbetten neben dem bereits geschmückten Weihnachtsbaum oder unglaubliche Wartezeiten auf wirklich dringend notwendige Operationen. Zusätzliches Geld für die Aufstockung des Personals bzw. fair verhandelte Verträge für Mediziner, Schwestern und Pfleger gibt es immer noch nicht. „Mittlerweile sind wir in Wien schon so weit, dass ein Kind mit einem Blinddarmdurchbruch sieben Stunden auf eine OP warten muss, weil einfach die Ärzte fehlen“, ist der Gesundheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Wolfgang Seidl empört. Sind nämlich Gangbetten mittlerweile in Wien mehr die Regel als die Ausnahme, zeigt das Schicksal dieses Jungen eine neue Qualität bei der skandalösen Führung der Wiener KAV-Krankenhäuser.

Auch im Sozialbereich setzt die Stadträtin falsche Prioritäten. Während Wehsely weiter daran festhält, den Ärmsten der Armen in Wien wieder keinen Heizkostenzuschuss (Kosten knapp 10 Millionen Euro) auszubezahlen, hat sie vor kurzem die Mittel für die Mindestsicherung um unglaubliche 130 Millionen aufgestockt. Es ist allerseits bekannt, dass über 40 Prozent der Mindestsicherung an Personen ausbezahlt werden, die nicht österreichische Staatsbürger sind – Tendenz, aufgrund der Sogwirkung Wiens, stark steigend.

„Das marode Gesundheitswesen sowie die Zustände im KAV – etwa der sich noch immer im Amt befindliche Generaldirektor Dr. Janßen oder das Millionengrab KH Nord –, sind für uns Freiheitliche ein weiterer Grund, im Sinne der Wienerinnen und Wiener, dem Budget für 2017 nicht zuzustimmen“, so Seidl abschließend.

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion