Die danach alarmierte Karlsruher Wasserschutzpolizei nahm zwei Besatzungsmitglieder des Schubverbandes auf und konnte schließlich zu dem führerlos treibenden Schubleichter aufschließen. Es gelang, die Besatzungsmitglieder bei Rheinkilometer 360,4 auf dem Schubleichter abzusetzen, die mit dem anschließenden Setzen der Anker die unkontrollierte Fahrt beenden konnten.
In den durch den Zusammenstoß beschädigten Schubleichter drang Wasser ein. Ein Sinken konnte durch den Einsatz von Pumpen der Feuerwehr Karlsruhe sowie eines Arbeitsbootes des Wasserschifffahrtsamtes Karlsruhe verhindert werden. Die Bergung des Schubleichters soll bei Tageslicht erfolgen.
Der Rhein ist zwischen dem Hafen Wörth und der Schleuse Iffezheim voraussichtlich bis in die Vormittagsstunden für die Schifffahrt gesperrt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Höhe des insgesamt entstandenen Sachschadens lässt sich noch nicht beziffern.
Die Wasserschutzpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.