A9 / PLECH – Pole VOLL wie 1000-Russen: Betrunken und in falscher Richtung auf Autobahn unterwegs

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - Polizei-News - Bayern -A9 / PLECH, LKR. BAYREUTH (BY) – Nicht nur mit knapp 2,2 Promille sondern auch noch in falscher Fahrtrichtung war am frühen Freitagmorgen ein polnischer Autofahrer auf der A9 unterwegs. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Verkehrspolizisten aus Bayreuth stoppten den Mann.

Der 43-Jährige war mit seinem Kleintransporter auf der Autobahn A9 von der Anschlussstelle Hormersdorf in Richtung Berlin unterwegs. Gegen 4.25 Uhr war er zuvor falsch auf die Autobahn aufgefahren. Dort hielt er sich hartnäckig an das Rechtsfahrgebot und nutzte irrtümlich die linke Spur der südlichen Richtungsfahrbahn. Aufgrund des schwachen Verkehrs und der geistesgegenwärtigen Reaktion mehrerer Verkehrsteilnehmer kam es zu keinem Unfall.

Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bayreuth stoppte den weißen Opel Movano an der Anschlussstelle Plech. Der stark alkoholisierte Mann musste im Rahmen der Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein Blutprobe abgeben. Zudem stellten die Beamten seinen Führerschein sicher, sodass er vorerst kein fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug mehr in Deutschland fahren darf.

Zeugen, beziehungsweise Personen, die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet wurden, melden sich bitte bei der Verkehrspolizei Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-2330.

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Polizei Oberfranken

Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion