Sachsen – Umwelt: Gute Arbeitsbedingungen für Umweltbehörde in Chemnitz

Fünf-Millionen-Euro-Investition schafft Synergieeffekte.

suedwest-news-aktuell-deutschland-sachsenSachsen / Chemitz – Die 29 Mitarbeiter der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) können sich über bessere Arbeitsbedingungen freuen. Geschäftsführer Dr. Mathias Böttger übernimmt morgen (3. November 2017) offiziell die Schlüssel für den Neubau. An dem Standort an der Dresdner Straße sind neben den Beschäftigten der Landesmessstelle Umweltradioaktivität künftig auch Mitarbeiter untergebracht, die meteorologische sowie wasserbezogene Umweltdaten erheben und auswerten.

„Die Bedeutung der Arbeit dieser Beschäftigten nimmt immer mehr zu“, so Umweltminister Thomas Schmidt. „So sind Pegeldaten aus unseren Gewässern und Daten des Niederschlagsmessnetzes nicht nur Grundlage für den Hochwassernachrichtendienst, sie dienen auch langfristig als Grundlage für die Dimensionierung wasserwirtschaftlicher Anlagen wie Talsperren und Deichen. Dafür, dass das System aus 81 Pegeln, 315 Grundwasser- sowie acht agrarmeteorologischen Messstellen zuverlässig Daten bereitstellt, sorgen die Mitarbeiter in Chemnitz bei Wind und Wetter. Sie halten die Technik instand, passen sie an den Bedarf an und sorgen dafür, dass nur plausible Messergebnisse weiter verarbeitet werden. Gleiches gilt auch für die Arbeiten, mit denen die Wasserqualität bewertet wird“.

„Ich freue mich, dass die BfUL in Chemnitz nun einen modernen neuen Standort hat. Die Konzentration sorgt für Synergieeffekte, beim Einsatz von Fahrzeugen genauso wie durch die nun mögliche Unterstützung, die sich verschiedene Laborbereiche bei Bedarf gegenseitig geben können“, so Schmidt weiter.

In das neue Gebäude hat der Freistaat Sachsen knapp fünf Millionen Euro investiert – auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft:
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Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft:
Rückfragen an Pressesprecher Frank Meyer


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