Sachsen / Dresden – 25 Jahre Landestalsperrenverwaltung: Umweltminister Schmidt würdigt die Arbeit der 800 Beschäftigten

suedwest-news-aktuell-deutschland-sachsenSachsen / Dresden / Leipzig – Umweltminister Thomas Schmidt hat dem Staatsbetrieb Landestalsperrenverwaltung (LTV) zu seinem 25-jährigen Bestehen gratuliert. Auf dem Fachsymposium, das zu diesem Anlass in Leipzig stattfindet, dankte er Geschäftsführer Heinz Gräfe sowie den rund 800 Beschäftigten für ihre wertvolle Arbeit.

„Sie haben in den vergangenen 25 Jahren enorme Leistungen erbracht. Neben dem sicheren Betrieb der 140 landeseigenen Talsperren und Stauanlagen gehören die Gewässerunterhaltung und vor allen Dingen die Umsetzung zahlreicher Hochwasserschutzmaßnahmen, zu denen sich der Freistaat Sachsen nach den Erfahrungen der Flutkatastrophe vom August 2002 entschlossen hat, zu Ihren Aufgaben, die Sie mit außergewöhnlich hohem Engagement und in großer fachlicher Qualität erfüllen. Dafür danke ich Ihnen sehr“, so der Minister.

Die LTV wurde im Jahr 1992 als erster Staatsbetrieb im Freistaat Sachsen gegründet. Zunächst zuständig für den Betrieb der Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Speicher wurde das Aufgabengebiet im Jahr 1994 um die Zuständigkeit für die Unterhaltung der Gewässer erster Ordnung und für den Hochwasserschutz erweitert.

Heute erledigen rund 800 Mitarbeiter vielfältige Aufgaben. 140 Stauanlagen sind so zu betreiben, dass die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser sowie die Niedrigwasseraufhöhung sichergestellt sind, gleichzeitig aber auch der Hochwasserschutz gewährleistet wird. 40 Prozent der sächsischen Bevölkerung wird aus Trinkwassertalsperren versorgt. Daneben halten die Mitarbeiter auf 3 000 Kilometern Gewässerbetten und -ufer instand. 650 Kilometer Deiche und andere Hochwasserschutzanlagen werden durch die Mitarbeiter der LTV gewartet und gepflegt und können so Städte und Gemeinden vor Schäden durch Überschwemmungen schützen.

Weitere Hochwasserschutzanlagen wird die LTV planen und bauen. Der Freistaat Sachsen investiert in den kommenden fünf Jahren rund 630 Millionen Euro in den Hochwasserschutz. Damit sollen vor allem die noch im Bau befindlichen innerstädtischen Schutzmaßnahmen, weitere Deichsicherungsmaßnahmen sowie Rückhaltebecken und Rückhalteräume wie Polder oder Deichrückverlegungen umgesetzt werden. Seit dem Jahr 2002 hat der Freistaat rund 2,6 Milliarden Euro in den vorbeugenden Hochwasserschutz sowie in die Schadensbeseitigung an Gewässern investiert.

Staatsbetrieb Landestalsperrenverwaltung:

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Autor: Mittelrhein-Tageblatt Redaktion