Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - TübingenTübingen (BW) – Amerika in Tübingen: Der Einfluss Amerikas auf Tübingen von der Nachkriegszeit bis heute ist Thema eines Dialogs im Stadtmuseum. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen

am Dienstag, 21. Januar 2020, 18 Uhr,

im Stadtmuseum, Kornhausstraße 10.

Dr. Ute Bechdolf vom Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen und Professor Dr. Kaspar Maase vom Institut für Empirische Kulturwissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen diskutieren unter dem Titel „Amerika in Tübingen – von der Amerikanisierung zur Globalisierung“.

Dabei werfen sie einen Blick zurück auf die Ursprünge des Deutsch-Amerikanischen Instituts (d.a.i.), das die Amerikaner 1952 als Amerika-Haus in Tübingen gegründet hatten. Ihr Ziel war es, die Bevölkerung nach dem Krieg mithilfe von amerikanischen Büchern, Filmen und Vorträgen zu demokratisieren.

Das Amerika-Haus befand sich ursprünglich in den Räumen der Museumsgesellschaft, ein Jahr später zog es in die Karlstraße. Bei seiner Gründung war es finanziell und personell eine amerikanische Einrichtung. Heute betreibt die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft e.V. das d.a.i.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm der Sonderausstellung „Neuanfang?!“, die bis zum 22. März 2020 im Stadtmuseum zu sehen ist. Sie widmet sich der Kunst und Kulturpolitik der 1950er Jahre in Tübingen.

www.tuebingen.de/stadtmuseum

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