Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - TübingenTübingen (BW) – Im Frühjahr musste der Aufenthalt des diesjährigen Tübinger Stadtschreibers wegen der Corona-Pandemie noch abgesagt werden, nun ist er in Tübingen: Levin Westermann wohnt seit einigen Tagen im Stadtschreiber-Domizil, dem ehemaligen Aufseherhäuschen am Stadtfriedhof. Dort arbeitet er bis Weihnachten an neuen Texten. Die Gelegenheit, den Autoren und seine Lyrik kennenzulernen, bietet sich Literaturinteressierten bei einer Lesung

am Dienstag, 3. November 2020, 20 Uhr,

im Kino Löwen, Kornhausstraße 5.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch stellt Dr. Dagmar Leupold, Leiterin des Studios Literatur und Theater an der Eberhard Karls Universität Tübingen, den Autoren im Gespräch vor. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der geltenden Corona-Maßnahmen ist eine Anmeldung per E-Mail an kultur@tuebingen.de erforderlich. Bei der Anmeldung bitte Namen, Adresse, Telefonnummer und Personenzahl (alleine, Paar, gleicher Haushalt) angeben. Während der gesamten Veranstaltung besteht Maskenpflicht, außerdem gelten die gängigen Abstands- und Hygieneregeln.

Levin Westermann wurde 1980 in Meerbusch geboren. Er studierte an der Hochschule der Künste Bern und lebt heute als freier Schriftsteller in Biel. Sein Lyrikdebüt „unbekannt verzogen“ veröffentlichte er 2012. Der zweite Gedichtband „3511 Zwetajewa“ erschien 2017 bei Matthes & Seitz Berlin, wo im Herbst 2019 auch sein dritter Gedichtband „bezüglich der schatten“ erschienen ist. Westermann hat für seine Arbeit verschiedene Preise und Stipendien erhalten, unter anderem den Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden und Werkbeiträge der Kulturstiftung Pro Helvetia. Zuletzt war er Writer in Residence im Deutschen Haus der New York University.

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